Dieses Pony "war dann mal weg"

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Wer ist sein Besitzer? Das Pony wartet darauf, in den heimatlichen Stall zurückzukehren.

Obertaufkirchen - Vermutlich weil es sich in der Silvesternacht fürchterlich erschrocken hatte, ist ein Pony ausgebüxt - und wartet jetzt auf seinen Besitzer.

In der Silvesternacht, so heißt die Sage, sollen Tiere ja bekanntlich sprechen können. Das Pony, das in Obertaufkirchen ausbüxte, war aber wohl zu erschrocken von der Knallerei, um zu verraten, wer sein Besitzer ist. Auf diesen wartet das Tier nun in der Hundepension Maier.

Vielen Menschen ist die Silvesterknallerei zu laut. Allerdings können die sich noch schützend die Decke über den Kopf ziehen. Tieren, die im Freien leben, ist diese Möglichkeit nicht gegeben. Und so entschloss sich ein geschecktes Pony in der Silvesternacht, die Flucht anzutreten.

Es kam bis nach Obertaufkirchen. Bis zur Hundepension Maier. Dort klingelte eine Spaziergängerin am Neujahrsmorgen. Sie hatte das herrenlose Huftier in der Nähe herumstehen sehen.

Auf Pferde sind die Maiers eigentlich nicht spezialisiert. Dennoch: Sogleich machten sich die Familie und einige Mitarbeiter auf, um das Pony zu suchen. Nach rund einer halben Stunde fanden sie das verschüchterte Tier, sie konnten es beruhigen und einfangen und brachten es zur Hundepension.

Frances Maier setzte sich ans Telefon und rief in der näheren Umgebung die ihr bekannten Pferdebesitzer an, doch keiner vermisste das Pony. Letzter Ausweg war die Polizei, sollte sich der Besitzer dort melden.

Auf den wartet das Pony sehnsüchtig. Denn die Silvesterknallerei, die steckt dem verschreckten Tier doch noch arg in den Knochen.

tf/Mühldorfer Anzeiger

Quelle: rosenheim24.de

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