Wirbel um Israel-Lieferung

So sieht ein deutsches U-Boot von innen aus

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Atomwaffen-tauglich: Ein im Bau befindliches U-Boot der Dolphin-Klasse liegt in Kiel auf dem Gelände der Howaldtswerke-Deutsche Werft

München - U-Boote aus deutscher Produktion werden in Israel mit nuklearen Sprengköpfen bestückt - der Titelbericht des aktuellen Spiegel sorgte für Aufruhr. Wir zeigen, wie die "Dolphin"-Boote aufgebaut sind:

Nach Informationen des Magazins “Der Spiegel“ rüstet Israel die Boote mit atomar bestückbaren Marschflugkörpern aus. “Die Deutschen können stolz darauf sein, die Existenz des Staates Israel für viele Jahre gesichert zu haben“, zitiert das Magazin den israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak.

Die Bundesregierung hat den Export von deutschen U-Booten nach Israel offenkundig nicht an förmliche Auflagen gegen eine spätere Bewaffnung mit Nuklearwaffen geknüpft. „Ich kann solche Vorbehalte nicht bestätigen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin.

Wie sehen die deutschen "Dolphin"-U-Boote für Israel eigentlich aus?

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Bereits 1998 haben die Howaldtswerke in Kiel das erste U-Boot der Dolphin-Klasse an Israel ausgeliefert. Es gehört zu den teuerstenFahrzeugen der israelischen Armee: Das sechste kostet etwa eine halbe Milliarde Euro. Die 57 Meter langen, knapp sieben Meter breiten und 13 Meter hohen U-Boote können inzwischen mit einem von der Außenluft unabhängigen Brennstoffzellenantrieb bis zu mehreren Wochen auf Tauchgang gehen. Das Abfeuern der Torpedos geschieht so gut wie lautlos. Die Dolphin-Boote können auch Marschflugkörper mit einer Reichweite von 1500 Kilometern abschießen. Vermutet wird, dass sie auch mit 200-Kilo-Atomsprengköpfen bestückt werden können.

dpa/tz

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