Europawahl 2014

Maria Noichl schafft den Sprung nach Brüssel

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Maria Noichl schaffte bei der Europawahl 2014 den Sprung ins EU-Parlament.

Rosenheim - Für die SPD war es ein Wahljahr voller Höhen und Tiefen. Doch jetzt kommt Freude auf: Die Rosenheimerin Maria Noichl sichert sich einen Sitz im EU-Parlament.

Für die Sozialdemokraten ist 2014 ein Wahljahr voller Höhen und Tiefen, Freude aber auch Enttäuschung. Bei der Europawahl 2014 konnten sie einige Punkte gut machen und legten nach ersten Prognosen deutlich zu. Mehr als sechs Prozentpunkte gegenüber 2009. Darüber freut sich eine Rosenheimerin besonders: Die 47-jährige Maria Noichl.

Mit Listenplatz 18 ging sie für die SPD ins Rennen und bereits nach den ersten Prognosen konnte man davon ausgehen, dass sie einen Sitz im Europa-Parlament ergattert hat. "Das ist ein ganz ganz wunderbarer Wahlabend" erzählt sie rosenheim24.de nach der Wahlparty in München. "Natürlich freue ich mich auch über dieses tolle Ergebnis auch deswegen, weil meine Partei ein sehr aufregendes Jahr voller Höhen und Tiefen hinter sich hat" fährt sie fort, "ich war im Januar positiv überrascht, als ich den Listenplatz 18 bekam."

Die Mutter zweier Kinder war fünf Jahre Landtagsabgeordnete für Agrar und Forst: "Deswegen ist mir Brüssel auch nicht ganz fremd", erklärt sie.

Trotz aller Freude über ihre neue Aufgabe hat sie aber auch große Achtung vor ihrem neuen Amt. So wird die gelernte Hauswirtschafterin voller Freude gepaart mit Demut in die, wie sie sagte "großen Schuhe", in Brüssel steigen.

Maria Noichl sagt Danke

Maria Noichl hat mit Platz 18 auf der SPD-Bundesliste den Einzug ins Europaparlament geschafft. „Ich freue mich außerordentlich über das tolle Ergebnis der SPD und kann nur sagen, dass ich voller Tatendrang ins Europäische Parlament gehe. Ich kämpfe für die oberbayerischen und schwäbischen Belange und natürlich für meine Rosenheimer Heimat“, so das neugewählte Mitglied des Europäischen Parlaments. In welchem Ausschuss sie tätig werden kann, ist noch nicht entschieden. Doch als ehemalige Sprecherin der SPD im Agrarausschuss des Bayerischen Landtags ist sie bereits mit der Arbeit in Brüssel vertraut. „Agrarpolitik wird zum größten Teil im Europäischen Parlament entschieden. Da ich diesen Bereich mit großer Freude und Engagement gemacht habe, hoffe ich sehr, dass ich im Agrarausschuss arbeiten kann“, so Noichl. Bis zur konstituierenden Sitzung des Europäischen Parlaments muss die Arbeit in Brüssel, Straßburg und Rosenheim vorbereitet werden. „Das werden auch nochmals aufregende Wochen. Für Fragen und Anregungen aus der Region ist ab Beginn der neuen Legislaturperiode mein Büro in Rosenheim Anlaufstelle“, erklärte Noichl abschließend.

Pressemitteilung Maria Noichl

Quelle: rosenheim24.de

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