Festnahmen nach Fund von Auto mit Gasflaschen in Paris

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Die französischen Landesfarben auf dem Ärmelabzeichen eines Sicherheitsbeamten. Am vergangenen Wochenende ist Paris ein verdächtiges Auto mit mehreren Gasflaschen entdeckt worden. Foto: Etienne Laurent

Nach der Terrorserie ist Frankreich im Alarmzustand. Ein verdächtiger Fund wirft Fragen auf: In einem Auto ohne Nummernschild liegen gleich mehrere Gasflaschen.

Paris (dpa) - Ein verdächtiges Auto mit mehreren Gasflaschen ist am vergangenen Wochenende in der Nähe der Kathedrale Notre-Dame in Paris entdeckt worden. Zwei Menschen wurden festgenommen, wie die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittlerkreise meldet.

Die Staatsanwaltschaft habe Vorermittlungen wegen Terrorverdachts aufgenommen. Einen Zündmechanismus fanden die Ermittler im Auto nicht, die Hintergründe blieben zunächst unklar.

Innenminister Bernard Cazeneuve bestätigte mehrere Festnahmen, machte aber keine näheren Angaben. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Fall.

Das Auto habe ohne Nummernschilder etwa zwei Stunden im Halteverbot gestanden, sagte die Bürgermeisterin des fünften Pariser Stadtbezirks, Florence Berthout, dem Sender BFMTV. Nach Angaben des Nachrichtenkanals wurde das Auto am linken Seine-Ufer gefunden, in einer Nebenstraße nahe dem Ufer, das der Kathedrale Notre-Dame gegenüber liegt.

Bei den Festgenommenen soll es sich nach Informationen des Senders franceinfo um ein Paar handeln, der Mann sei der Besitzer des Wagens. Beide seien den Behörden bekannt. Sie seien in der südfranzösischen Stadt Orange festgenommen worden.

Nach einer Serie von Terroranschlägen gilt in Frankreich der Ausnahmezustand. An Touristenmagneten wie der Kathedrale im Herzen von Paris patrouillieren häufig schwerbewaffnete Soldaten.

Bericht "Le Figaro", Frz.

Bericht BFMTV, Frz.

Bericht franceinfo, Frz.

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