Mitt Romney will gegen Obama antreten

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Der konservative Exgouverneur Mitt Romney will 2012 gegen US-Präsident Obama antreten.

Washington - Aller guten Dinge sind zwei - hofft Mitt Romney. Nach seiner parteiinternen Niederlage gegen McCain 2008 bei den US-Republikanern will der konservative Exgouverneur erneut sein Glück versuchen und 2012 gegen Obama antreten.

Der US-Republikaner Mitt Romney bereitet nun konkret seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur vor. In einer Videobotschaft gab der frühere Gouverneur von Massachusetts am Montag bekannt, dass er einen Ausschuss bilden wird, der seine Gewinnchancen ausloten soll. Dieser erste offizielle Schritt auf dem Weg zu einer Kandidatur ermöglicht es ihm, mit dem Sammeln von Spenden zu beginnen.

Auf demokratischer Seite hat Präsident Barack Obama bereits bekanntgegebent, dass er 2012 wieder kandidieren will. Ein ernsthafter innerparteilicher Konkurrent wird nicht erwartet.

Das sind Republikaner und Demokraten

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Romney (64) hatte bereits bei der letzten Wahl seinen Hut in den Ring geworfen. Im republikanischen Vorwahlkampf verlor er gegen John McCain. Nach Umfragen gehört er dieses Mal auf der republikanischen Seite zu den aussichtsreichsten Bewerbern, besonders deshalb, weil die Wirtschaft und der Schuldenabbau voraussichtlich die beherrschenden Wahlkampfthemen sein werden. Romney ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und gilt zugleich als ausgezeichneter Organisator: So hatte er 2002 die Olympischen Winterspiele in Salt Lake City auf die Beine gestellt.

Entsprechend rückte er in seinem Video auch Wirtschaftsthemen und die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit in den Vordergrund. “Es ist Zeit, dass wir Amerika zurück auf einen Kurs zur Größe, zur wachsenden Wirtschaft, zu guten Jobs und fiskaler Disziplin in Washington bringen“, sagte Romney. Würde er die Präsidentschaftswahl 2012 gewinnen, wäre er der erste Mormone im Weißen Haus.

Bisher hat neben ihm nur ein einziger anderer namhafter Republikaner einen sogenannten “Erkundungsausschuss“ gebildet: der frühere Gouverneur von Minnesota, Tim Pawlenty. Andere potenzielle Kandidatenhaben lediglich ihre Absicht erklärt, dies zu tun.

dpa

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