Vorwahl in Wisconsin beginnt

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Für Donald Trump läuft es derzeit eher schlecht. In der vergangenen Woche hatte er mit mehreren Aussagen Entsetzen ausgelöst. Foto: Tannen Maury/Archiv

Donald Trump ist wie Teflon, bislang glitt alles an ihm ab. Aber in den vergangenen Tagen lief es selbst für ihn denkbar schlecht. Nun haben wieder die Wähler das Wort.

Madison (dpa) - Vor der mit Spannung erwarteten Vorwahl im US-Bundesstaat Wisconsin haben die Bewerber auf den letzten Metern noch einmal um Stimmen geworden. Der republikanische Spitzenreiter Donald Trump und sein schärfster Konkurrent Ted Cruz gaben sich siegessicher.

Die Wahllokale öffneten am Dienstagmorgen (Ortszeit). Trump droht in dem Bundesstaat im Mittleren Westen eine Niederlage, obwohl er die Wählerschaft mit vielen Arbeitern eigentlich ansprechen sollte. In Umfragen lag Cruz vorne. Der Senator von Texas kann auf die Unterstützung des republikanischen Gouverneurs des Staates zählen, des ehemaligen Präsidentschaftsbewerbers Scott Walker.

Trump hatte zuletzt mit mehreren Aussagen für Entsetzen gesorgt. Eine Niederlage könnte Trumps Image als unangreifbarer Kandidat empfindlich schaden. Manche Kommentatoren sprachen deshalb schon von einem möglichen Wendepunkt.

Bei den Demokraten führte Bernie Sanders in Umfragen zuletzt vor Hillary Clinton. Die frühere Außenministerin würde nach einer Niederlage aber weiter vorne liegen.

Ergebnisse werden zu deutscher Zeit am frühen Mittwochmorgen erwartet.

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