Besonders Keller und kühle Räume sind betroffen

Zwischen Sommer und Herbst: Schimmelgefahr

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Keine Seltenheit: Salzausblühungen an der Wand.

Für die nächsten 10 Tage sagen die Meteorologen noch einmal richtig heiße Tage voraus. In dieser Übergangsphase von heißen auf dann absehbar etwas kühlere Temperaturen sind beim Lüften einige Regeln zu beachten.

Denn warme Luft ist in der Lage, relativ viel Luftfeuchte aufzunehmen - und damit in die Wohnungen zu transportieren. Trifft sie dann auf kalte Wandflächen, wie zum Beispiel im Keller, bildet sich ein hauchdünner Kondensatfilm, aus dem sich Schimmelbefall entwickeln kann. „Wir empfehlen generell tägliches Lüften der Wohnräume“, berichtet Simon Gebhardt, der mit seinem ISOTEC-Fachbetrieb auf die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden spezialisiert ist. „Kellerräume sollten an Sommertagen besser früh morgens gelüftet werden, da die relativ kühle Luft am Morgen einen geringeren Feuchtegehalt hat und der Keller nicht so befeuchtet wird, wie es bei einer Lüftung am Tag der Fall wäre.“

Service von ISOTEC

Manchmal brauchen die Räume Unterstützung

Es gibt im Haus auch Bauteile, bei denen die Wandoberflächentemperatur so stark absinken kann, dass sie der Schimmelgefährdung ausgesetzt sind. „Für diese Stellen, die besonders ab Herbst und im Winter gefährdet sind, gibt es unterstützende Bauprodukte“, betont Fachmann Gebhardt. Die ISOTEC-Klimaplatte beispielsweise erhöht zum einen die Wandoberflächentemperatur, Experten sprechen von einer so genannten “Verschiebung des Taupunktes ins Innere der Dämmplatte“. Zudem ist dieses Bauprodukt in der Lage, pro Quadratmeter literweise Wasser aufzunehmen. Das bedeutet, Raumluftfeuchte wird beim Kochen oder Duschen von der Wand (Klimaplatte) aufgenommen - und bei ansteigender Temperatur automatisch an die Raumluft abgegeben. Ein angenehmes Raumklima entsteht. Außerdem erhöht die Klimaplatte – im Hinblick auf Herbst und Winter – den Wärmedämmwert der Räume, in denen sie angebracht wird.

Tipp: So lüften Sie richtig

Ansonsten gilt: die Wohnräume täglich drei bis fünf Mal lüften. Am besten mit der Querlüftung, bei der innerhalb von ca. 5 Minuten (je nach Außentemperatur) die Fenster und Türen der Räume komplett geöffnet werden, um einen kompletten Luftaustausch zu ermöglichen. Ist bereits Schimmelbefall sichtbar, so soll laut Umweltbundesamt ab einem Befall von einem halben Quadratmeter und mehr unbedingt eine Fachfirma hinzugezogen werden.

Quelle: rosenheim24.de

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