Abnutzungskampf ohne Happy End

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Er war so dicht dran am ersten Bayernliga-Heimsieg der Vereinsgeschichte, doch am Ende sollte es für den SV Kirchanschöring nicht reichen. Trotz eines Zwei-Tore-Vorsprungs errang der SVK gegen den TSV Kottern nur einen Zähler.

Die Aufsteiger trennten sich am Samstagnachmittag mit 2:2 (0:0)- Unentschieden, die Gelb-Schwarzen verspielten dabei eine 2:0-Führung.

Aus Kirchanschöring berichtet Tobias Ruf

Das war ein echter Abnutzungskampf, den die über 600 Zuschauer an der Laufener Straße geboten bekamen. Beide Mannschaften machten die Räume schon im Mittelfeld eng, Torchancen waren im ersten Durchgang entsprechend Mangelware.

Dass die Fans dennoch auf ihre Kosten kamen, war dem hohen taktischen Niveau und dem bedingungslosen Einsatz beider Teams zu verdanken. Trotz hoher Temperaturen und durchegehendem Sonnenschein legten Anschöring und Kottern ein bemerkenswertes Tempo an den Tag.

Kopfball Miorin, Anschöring im Glück

Einen ersten Warnschuss gab Tobias Schild nach gut acht Minuten ab, in der Folgezeit kam der SVK nur noch selten vor das Tor von Michael Liebherr.

Identisches Bild auf der Gegenseite, auch Dennis Kracker war nur selten unmittelbar gefordert. Die größte Chance im ersten Durchgang hatten die Gäste, ein Kopfball von Maximilian Miorin aus dem linkenen Halbfeld ging aber an die Latte.

SVK-Spektakel im zweiten Durchgang

Feuer frei im zweiten Durchgang. Nach wenigen Minuten scheiterte Manuel Omelanowsky mit einem Distanzschuss noch knapp, in der 49. Minute machte es der Flügelflitzer besser.

Von der linken Seite zog Omelanowsky ins die Mitte und versenkte aus gut 16 Metern im linken Eck. Dann beinahe die direkte Antwort der Gäste.

Kracker rettet, Eder trifft

Johannes Landerer kam im Gelb-Schwarzen-Strafraum zum Abschluss, Kracker konnte mit einer starken Fußabwehr parieren. Doch das sollte das vorerst letzte Wort des TSV sein.

Denn der SVK-Express kam nun richtig ins Rollen und erspielte sich zahlreiche gute Gelegenheiten. In der 62. Minute brachte Josef Höller einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld ins Zentrum, Kapitän Albert Eder kam mit dem Kopf an den Ball und erhöhte auf 2:0.

Kottern lässt nicht locker

Doch die Gäste steckten nicht auf und kamen durch den Anschlusstreffer von Robin Volland in der 67. Minute zurück ins Spiel. Damit nicht genug. Die Hausherren verloren die spielerische Linie zunehmend, Kottern rannte an.

Konnte Kracker den Ausgleich in der 75. Minute mit einem Reflex noch verhindern, war er in der 80. Minute machtlos. Ein präziser Distanzschuss von Tanju Köse schlug neben dem Pfosten ein, der Traum vom ersten Heimsieg war geplatzt.

Die letzten zehn Minuten waren der Anfangsphase identisch, der Abnutzungskampf war wieder in vollem Gange. Da Kottern weiter die gefährlichere Mannschaft blieb und Anschöring nicht mehr ins Spiel fand, kam der Schlusspfiff zum richtigen Zeitpunkt.

Quelle: rosenheim24.de

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