Die pure Erleichterung - 1860 schlägt Landsberg

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Die Mini-Krise des TSV 1860 Rosenheim ist beendet. Die Innstädter setzten sich am Samstagnachmittag mit 3:1 (0:0) gegen den TSV 1882 Landsberg durch und haben damit den Vorsprung auf die Abstiegsränge ausbauen können.

Dabei entwickelte sich vor allem in den ersten 45 Minuten eine schleppende Angelegenheit. Der Gast aus Landsberg stand tief, der TSV 1860 erspielte sich mit zunehmender Dauer mehr Spielanteile, vor dem Tor von Gästekeeper Tobias Heiland fehlte aber die letzte Präzision.

Christoph Wallner (15.), Raphael Obermair (28.) und Markus Einsiedler (33.) erspielten sich gute Torgelegenheiten, verfehlten mit ihren Distanzschüssen das Ziel aber nur ganz knapp.

Auf Mayer ist Verlass

Auch die Gäste aus Landsberg, die mit einer tiefstehenden Grundformation ihr Glück versuchten, kamen zu guten Möglichkeiten. Doch Qendrim Beqiri (10.) und Peter Knechtel (18.) scheiterten aus der Distanz am glänzend aufgelegten Robert Mayer.

Für den letzten Aufreger kurz vor dem Pausenpfiff sorgte der Landsberger Andreas Fülla, der sich auf der rechten Seite durchgetankt hatte, aber letztlich nur das Außennetz traf.

Es wird turbulent

Die Gäste kamen mit mehr Mut aus der Kabine, nur zehn Minuten nach Wiederbeginn wurden die Hausherren kalt erwischt.

Beqiri brachte das Spielgerät von der linken Seite in den 16er, Philipp Siegwart verschaffte mit robustem Körpereinsatz wenige Meter vor dem Tor Platz und schob die Kugel aus kurzer Distanz ein.

Doch die Peltram-Elf ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und hatte drei Minuten später eine passende Antwort parat. Josip Tomic setzte sich auf der rechten Seite durch, brachte die Kugel in die Mitte, wo Linor Shabani aus wenigen Metern zum Ausgleich einnetzte.

Doppelschlag bringt Entscheidung

Die Hausherren gaben sich mit dem Punkt nicht zufrieden, erhöhten in der Folgezeit den Druck und wurden belohnt. Zehn Minuten vor dem Ende wurde Nicholas Helmbrecht im Strafraum gefoult, Schiedsrichter Haso Hamzic zeigte auf den Punkt.

Kapitän Christoph Wallner übernahm Verantwortung und versenkte den Strafstoß sicher im rechten Eck. Vom verdienten Führungstreffer getragen, legten die 60er wenige Augenblicke später nach. Josip Tomic kam wieder über die rechte Seite, stand plötzlich frei vor Heiland und machte mit dem 3:1 den Deckel drauf.

Quelle: rosenheim24.de

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