TSV 1877 Ebersberg - TSV Ampfing 1:0

Ampfing vergibt zu viele Chancen - Niederlage in Ebersberg

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Hadert mit der Abschlussschwäche seiner Mannschaft: Ampfings Trainer Gzim Shala.

Ebersberg - Der TSV Ampfing hat in der Bezirksliga Ost einen herben Rückschlag erlitten und musste am 13. Spieltag eine 0:1-Niederlage beim TSV Ebersberg hinnehmen. Damit stehen die Schweppermänner nun unmittelbar vor der Abstiegszone und hoffen auf drei Punkte im Nachholspiel am Dienstag gegen Aying.

„Uns fehlt einfach ein Knipser. Wir haben beste Chancen und machen nichts daraus“, lamentierte Trainer Gzim Shala nach der unglücklichen Niederlage gegen seinen Ex-Verein, der jetzt bis auf einen Punkt an Ampfing dran ist. In den ersten 45 Minuten kontrollierten die Gäste bei verteiltem Spiel die Partie, ließen nichts zu und kamen selber zu zwei dicken Möglichkeiten durch Francesco Berardi (24.) und Alin Ionas (33.).

„Wir haben mit gutem Gegenpressing immer wieder die Bälle erobert und dann schnell über die Außen gespielt, weil ich ja wusste, dass die Ebersberger da Probleme haben“, so Shala, der mit der Leistung von Liviu Pantea nicht zufrieden war und deswegen früh Joe Schreiber für den Ex-Waldkraiburger brachte.

Service:

Nach dem Seitenwechsel nahm die Dominanz der Gäste zu und Ampfing setzte damit die Forderung des Trainer um, der einen druckvolleren Auftritt sehen wollte: „Wir haben dann wirklich eine halbe Stunde lang sehr guten Fußball gespielt und haben uns über schnelles Umschaltspiel immer wieder in den Strafraum kombiniert, allerdings haben wir leider nichts daraus gemacht.“

Weder Benedikt Hönninger nach Vorarbeit von Christian Richter, noch Ionas und Schreiber konnten ihre „Riesen“ aus nächster Nähe nutzen. Schreiber zielte nach schöner Flanke von Hönninger über den Kasten, Ionas, ebenfalls nach Vorarbeit von Hönninger, neben das Tor.

Ampfings Keeper Christian Endlmaier verlebte bis auf eine Szene in der 74. Minute, als Benedikt Platzer gefährlich vor seinem Kasten auftauchte, einen ruhigen Spätnachmittag und musste doch in der 76. Minute hinter sich greifen, als Maximilian Volk einen Freistoß via Pfosten versenkte. „Bei uns wäre so ein Ball sicher wieder aus dem Tor gesprungen“, haderte Shala mit dem fehlenden Glück.

Das müssen sich die Ampfinger wohl erst wieder erarbeiten, vielleicht klappt es ja bereits am Dienstag, wenn Schlusslicht SF Aying seine Vistenkarte im Isenstadion abgibt. „Wir verbessern uns spielerisch jedes Mal, setzen taktisch alles gut um, stehen hinter recht sicher, nur mit dem Abschluss will es nicht klappen. Das ist ärgerlich und das hat sich die Mannschaft auch nicht verdient“, so der Coach, der hofft, dass gegen Aying das Schussglück nach Ampfing zurückkehrt: „Die Jungs müssen an sich glauben, andere Mannschaften sind nicht besser als wir, aber cleverer.“

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MB

Quelle: rosenheim24.de

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