Bezirksliga Ost: Vorschau 26. Spieltag

Spitzenspiel Moosach - Kastl, Derby Au - Raubling

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Für Kapitän Stefan Stahl und seinen ASV Au geht es am Sonntag im Derby gegen Raubling um Alles.

Au - Am 26. Spieltag der Bezirksliga Ost stehen wieder äußerste brisante Partien ins Haus. Denn weder der Kampf um die Aufstiegs-Relegation zur Landesliga noch der Abstiegskampf gönnen den Teams irgendeine Pause. Die Highlights sind das Gipfeltreffen zwischen Moosach bei Grafing und dem TSV Kastl, sowie das Abstiegs-Derby ASV Au - TuS Raubling.

Nur noch fünf Partien haben die Teams der Bezirksliga Ost zu absolvieren (mit Ausnahme von Au und Waging, die ihr Nachholspiel am 11. Mai austragen). Und es ist oben wie unten spannender denn je. Weil noch nirgends eine Entscheidung gefallen ist. Nicht mal eine Vorentscheidung. Spätestens ab jetzt geht es jeden Spieltag um Alles oder Nichts.

Kampf um Platz Zwei geht schon am Freitag in Kolbermoor in die nächste Runde

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Schon am Freitagabend kommt es in Kolbermoor zum Duell zwischen dem heimischen SV-DJK und dem TSV Waging am See (18:30 Uhr, Turneralm). Die Kolbermoorer werden alles daran setzten die Niederlage aus Kastl vergessen zu machen und darauf hoffen, dass sich die Konkurrenz um Platz Zwei gegenseitig die Punkte abnimmt. Waging wird versuchen, sich mit Händen und Füßen gegen den drohenden Abstieg in die Kreisliga zu wehren. 

Im absoluten Spitzenspiel des Wochenendes trifft der TSV Moosach bei Grafing am Samstag zuhause auf den neuen Tabellenzweiten vom TSV Kastl. Beide Teams trennen allerdings nur drei Punkte. Moosach kann also auf heimischem Platz gleich ziehen, Kastl will den zweiten Rang natürlich festigen. Definitiv eines der berühmten 6-Punkte-Spiele also.

Der Vierte im Aufstiegs-Relegations-Bunde, die Schweppermänner vom TSV Ampfing fahren zum Sechsten des Tableaus nach Ottobrunn. Die Heimelf ist in den letzten Wochen so etwas wie eine "Wundertüte" - für alles gut, aber man weiß nie was zu erwarten ist. Ampfing hingegen muss endlich einmal unter Beweis stellen, warum sie um den Relegationsplatz mitreden wollen. Die Performance der letzten Wochen war doch sehr durchschnittlich. Zuletzt verschenkte man in der Nachspielzeit einen sicher geglaubten Heimsieg gegen Ebersberg.

Nervenkrimi im Abstiegs-Derby am Kreuthweg

Das Highlight der unteren Tabellenregion wartet am Sonntag in Au. Und zwar in Form eines Derbies des ASV gegen die Nachbarn aus Raubling. Dieses hätten sich wohl vor Monaten nicht in ihren schlimmsten Albträumen vorgestellt sich wenige Spieltage vor Schluss in dieser prekären Situation wiederzufinden. Au auf Platz elf mit 29 Punkten, Raubling Zwölfter mit 26 Zählern, dazu noch ein Derby, welches sicher auch ohne diese sehr spezielle Situation ein heißes Aufeinandertreffen geworden wäre - mehr Spannung geht eigentlich nicht. Eines ist sicher - das wird kein "ruhiger Sonntag" am Auer Kreuthweg.

Ein weiteres abstiegsbedrohtes Team hat eine Aufgabe vor sich, die schwer einzuschätzen ist: der TuS Traunreut fährt nach Baldham und steht damit vor der Begegnung mit einem Gegner der Kategorie Ottobrunn. Potentiell schwer zu spielen, gerade auswärts - allerdings weiß man es nicht so genau. Aber wenn man unten drin steht, wie die Traunreuter ist ohnehin jedes Spiel eine Herkulesaufgabe. Dementsprechend werden die TuS Kicker das Match auch angehen.

Für Waging wird es ganz schwer - Hammerau kann für Kreisliga planen

Die momentanen Vorletzten vom TSV Waging müssen, wie oben beschrieben, bereits am Freitag nach Kolbermoor, der TSV Dorfen misst sich beim TSV Ebersberg und Heimstetten II hat die Harakiri-Mission gegen Tabellenprimus ESV Freilassing vor sich. Allerdings kann man als Team aus dem Tabellenkeller gegen den Tabellenführer fast nur gewinnen.

Außer man geht krachend unter wie Freilassings Nachbar FC Hammerau im Derby. 1:6 lautete das Resultat dieser Partie. Und da die Elf des Club auch ihr nachfolgendes Heimspiel gegen den Abstiegskonkurrenten aus Raubling mit 0:2 verlor, dürften mittlerweile angesichts von zehn Punkten Rückstand auf den Abstiegs-Relegationsplatz auch die letzten das Team aus dem Grenzland abgeschrieben haben. Für Hammerau gilt es wohl nur noch, sich anständig aus der Bezirksliga zu verabschieden und sich für eine erfolgreiche Kreisliga-Saison 2016/17 aufzustellen. Anfangen können sie damit schon am Samstag beim VfL Waldkraiburg. Denn auch für die Industriestädter geht es um nicht viel mehr als die Ehre.

Quelle: rosenheim24.de

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