TSV Waging am See - Kirchheimer SC 0:1

Waging verliert auch Nachholspiel gegen Kirchheim

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Es wird auch in dieser Saison wieder eng für Oliver Schilling und seinen TSV Waging am See.

Waging am See - Die Lage beim Bezirksligisten TSV Waging am See wird immer bedrohlicher. Nur zwei Tage nach dem desaströsen 1:6 gegen den VfB Forstinning verloren die Seerosen auch ihr nächstes Heimspiel gegen den Kirchheimer SC. Keine Laufkundschaft zwar, aber das nützt den Chiemgauern nichts. Sie verloren nun schon wieder ihr viertes Spiel in Serie - und haben nach zwölf gespielten Partien überhaupt erst deren zwei gewinnen können.

Ein absolutes Debakel erlebte der, in der Vorwoche schon in einem direkten Duell im Kampf um den Klassenerhalt 0:3 in Ostermünchen unterlegene, TSV Waging am See im Heimspiel gegen den VfB Forstinning. 1:6 hieß es am Ende - was für eine Watschn! Die Gäste hatten den momentan taumelnden Seerosen gleich ein halbes Dutzend eingeschenkt.

Am Wochenende gegen Forstinning - Montags gegen Kirchheim

Bereits am Montag mussten die Seerosen wieder ran: Im Nachholspiel am Feiertag ging es ebenfalls zuhause gegen den Kirchheimer SC. Einerseits ja die Gelegenheit, nicht lange nachzudenken und Vieles wiedergutzumachen. Aber mit Kirchheim kam andererseits auch gleich das nächste "Brett" - eine der am stärksten gewetteten Mannschaften der Liga. Da konnte einem - von der momentanen Verfassung der Chiemgauer ausgehend - durchaus Angst und Bange werden! Ob die Waginger dies würden abschütteln können?

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Zumindest was das Ergebnis anging konnten sie dies nur bedingt - denn sie fügten ihrer Serie an Niederlagen eine weitere hinzu. Immerhin aber vermieden sie - am Waginger See müssen sie derzeit kleine Brötchen backen - eine erneute eklatante Ohrfeige innerhalb nur weniger Tage. 0:1 hieß es am Ende gegen den KSC. Ein Endstand, der punktemäßig in keiner Weise weiterhilft - aber ein Spiel, das enger verlaufen war, als man befürchten musste.

Frühes Tor für Kirchheim entscheidet die Partie

Dabei begann es für die Seerosen sofort wieder mit einer kalten Dusche: Schon nach drei Spielminuten erzielte Frederik Priewasser das erste Tor für die Gäste. Sebastian Zielke passte auf Thomas Branco de Brito, dessen halbhohe Flanke ließ TSV-Keeper Alexander Pfab prallen, und Priewasser reagierte am schnellsten. Dass es der entscheidende Treffer der ganzen Partie sein sollte, war zu diesem frühen Zeitpunkt nicht abzusehen. Vielen schwante die böse Vorahnung, dass es auf eine ähnlich derbe Heimklatsche hinauslaufen könnte, wie gegen Forstinning.

Danach aber rissen sich die Waginger am Riemen - und die Gäste aus Kirchheim fanden so richtig nicht in Tritt und zu ihrem Spiel. In einer weitestgehend ereignisarmen Partie gelang es den Kirchheimern nicht, ihrer Blitzführung weitere Tore folgen zu lassen und somit einen souveränen Auswärtserfolg frühzeitig sicher zu stellen. Auf der anderen Seite schafften es die Kicker des TSV aber auch nicht ein ergebnistechnisches Lebenszeichen zu senden - und das Spiel noch auszugleichen. Denn auch dafür wäre ja 87 Minuten lang Zeit gewesen.

Waging gelingt es nicht zurück zu kommen - dreckiger Sieg für Kirchheim

So feierte der KSC einen mühsamen, hart erkämpften Sieg am Waginger See. Kircheims Spielertrainer Steven Toy, der seine Startelf gegenüber dem Wochenende auf fünf Positionen hatte umbauen müssen und auch selbst auf der Ersatzbank blieb, sprach hinterher erleichtert von einem "dreckigen Sieg".

Unter dem Strich stehen aber für den TSV die zweite Heimniederlage in drei Tagen, die vierte Pleite in Serie und überhaupt erst zwei Saisonsiege. Summa summarum ergibt dies einen vorletzten Platz im Tableau der Bezirksliga Ost. Nachdem die Seerosen jetzt schon mehrere schwierige Jahre in der Bezirksliga hinter sich haben, in denen bis zum letzten Spieltag oder darüber hinaus in der Regelegation um den Klassenerhalt gezittert werden musste, kündigt sich auch diesmal eine Saison an, in der die Chiemgauer wohl bis zum Ende weit unten drin stehen werden. Wird mit dem momentanen Schnitt weitergepunktet, sieht es jedenfalls zappenduster aus.

In der Tabelle wird es finster für Waging - in Aying muss ein Sieg her!

Am Wochenende muss für die Waginger daher eigentlich unbedingt ein Sieg her. Auch wenn dieser auswärts errungen werden muss. Denn es geht zum einzigen Team, das in der Tabelle noch schlechter positioniert ist. Die Sportfreunde aus Aying, die mit vielen Ambitionen in die Spielzeit gestartet waren und denen mittlerweile ihr Trainer Marco Stier, der diese Ambitionen auch selbst befeuert hatte, abhanden gekommen ist, haben momentan das zweifelhafte Vergnügen, die Rote Laterne in Händen zu halten. Aying gegen Waging. Letzter gegen Vorletzter. Ein echtes Kellerduell also!

Quelle: rosenheim24.de

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