Kolbermoor mit furiosem Derby-Sieg gegen Raubling

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Ein recht einseitiges Fußballspiel erlebten die 200 Zuschauer am Samstag in Kolbermoor. Am Ende stand ein auch in Höhe verdienter 4:0 Sieg für die Gastgeber gegen den TuS Raubling.

Von Beginn an zeichnete sich ab, dass die Kolbermoorer den Schwung aus der Vorsaison und der guten Vorbereitung mitnehmen konnten. Sie ließen den Ball teils gut durch die eigenen Reihen laufen und erspielten sich kleinere Chancen. So war das 1:0 in der 18. Minute durch Tobias Hotter, der nach einem Querpass von Manuel Pavlovic nur noch einschieben musste, die logische Konsequenz daraus.

Eder packt einen feinen Heber aus

Alexander Schlosser, der nach einem Freistoß völlig freistehend vergab und Florian Ludwig, dessen Kopfballbogenlampe zwar im Tor landete, der Schiedsrichter allerdings ein vermeintliches Foulspiel am Torhüter Dominik Krammer gesehen hat, hätten das Ergebnis bereits frühzeitig erhöhen können. So blieb es Torjäger Patrick Eder vorbehalten, fünf Minuten vor der Pause auf 2:0 zu stellen. Der Kapitän wurde von Neuzugang Emre Aykac gut bedient und schloss per feinem Heber über den herauseilenden Krammer ab.

Wer in der zweiten Hälfte ein Aufbäumen von Raubling erwartet hat, wurde schnell eines Besseren belehrt. Bereits in der 54. Minute stand Anton Peter nach einem verlängerten Einwurf am zweiten Pfosten goldrichtig und brachte das Leder im Tor unter. Den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie setzte Alexander Schlosser der nach einer Eder-Ecke am Höchsten stieg und per Kopf auf 4:0 erhöhte. Fast hätte sein Bruder Dominik noch einen drauf gelegt, sein strammer Schuss zischte allerdings knapp am Tor vorbei. Vom TuS Raubling kam zwar etwas mehr als in Hälfte eins, ernsthaft in Bedrängnis brachten sie aber Simon Vockensperger im Tor des SV DJK Kolbermoor nicht.

Reil bleibt am Boden

Trotz dem deutlichen Erfolg will Jochen Reil das Ergebnis nicht überbewerten: „Wir haben sicher verdient gewonnen, einen hohen Aufwand betrieben und waren gut in den Zweikämpfen. Dennoch sitzen die Abläufe noch nicht zu hundertprozentig, was am ersten Spieltag noch normal ist.“ Auch Franz Pritzl sah einen hochverdienten Sieg für die Gastgeber: „Auch wenn wir viele Ausfälle haben, so lasse ich dies nicht als Ausrede zählen. Kämpfen und Laufen kann man immer. Bei den Standards hat uns die Zuordnung gefehlt, obwohl wir um die Gefährlichkeit der Kolbermoorer wussten.“ pac

 

Quelle: rosenheim24.de

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