Waging muss sich Miesbach geschlagen geben

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Manuel Sternhuber, hier am Ball, und seine Waginger mussten sich Miesbach geschlagen geben

Auf recht gut bespielbarem Boden war das Spiel zunächst von Abtasten und Unsicherheiten geprägt, wobei die Seerosen feldüberlegen agierten und der FC Miesbach, im Winter nochmals personell verstärkt, erst Mitte der ersten Hälfte präsenter wurde, ohne allerdings wirklich Torgefahr auszustrahlen. So gab es eigentlich nur zwei Höhepunkte: In der 25. Minute zielte Muehlbacher nach Querpass von Schilling am langen Pfosten knapp daneben und in der 28. Minute musste Endlmaier gleich zweimal parieren, bei einer langen Flanke und einem verdeckten Weitschuss. Ansonsten dominierten Zweikampfstärke und Einsatz, aber auch viele Fehlpässe und ungenaue Abspiele auf beiden Seiten.

Mit Fuchs für den angeschlagenen Schilling wollte Coach Zeif in der zweiten Hälfte mehr  Druck ins Waginger Angriffsspiel bringen und bereits nach einer Minute kam Quast nach einem Solo zum Abschluss, verzog aber. Im Gegenzug dann der Schock, denn nach einer nicht unterbundenen Flanke setzte sich Haimerl gegen Eder durch und köpfte wuchtig und unhaltbar zur überraschenden Miesbacher Führung ein. In der Folgezeit intensivierten die Seerosen ihre Bemühungen, nun auch mit Karlstetter, aber das Team von Trainer Weiß blieb bei schnellen Kontern aus einer kompakten Abwehr gefährlich, und so brachte der eingewechselte Matz in der 77. Minute den Ball nach einem genauen Zuspiel mit viel Glück zum 2:0 über die Linie. Angetrieben vom wieder agilen Hösle, der nur beim 1:0 etwas unachtsam war, hatte der TSV noch zwei Chancen durch einen Kopfball von Gabler und einen Schuss von Quast - in der 90. Minute (!) übrigens der erste Schuss, den der aufmerksame Miesbacher Torwart halten musste. So blieb es beim durchaus glücklichen Sieg der sehr engagierten Platzherren, die spielerisch nicht besser waren, aber zwei Chancen eiskalt verwerteten, während in der Waginger Offensive derzeit aufgrund von Trainingsrückständen oder Verletzungen Flaute herrscht. (klu)

Quelle: rosenheim24.de

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