Effektive Kolbermoorer feiern Sieg

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Zum dritten Mal hintereinander nach dem Heimspiel gegen Bruckmühl vor zwei Wochen und dem Spiel in Rohrdorf vergangene Woche kassierte der TuS nun zu Hause gegen die zweite Mannschaft des SV DJK Kolbermoor nach einer Vielzahl vergebener eigener Chancen entscheidende Treffer in den letzten Spielminuten oder gar in der Nachspielzeit und hat somit nur mehr eine kleine Chance, den Relegationsspielen um den Klassenerhalt zu entgehen.

Dabei hatten die Gastgeber hervorragend begonnen. Nach einer Ecke von Sokic köpfte der agile Kinzl nach elf Minuten unhaltbar für Gästetorhüter Schmitt zur Führung ein, nachdem er zwei Minuten zuvor noch am stark reagierenden Keeper per Flachschuss gescheitert war. Nur zwei Minuten später hätte erneut Kinzl bei einem Alleingang zur 2:0 Führung erhöhen können, scheiterte aber mit einem überhasteten Abschluss an Schmitt, der nur 60 Sekunden später erneut in überragender Manier einen Schuss von Sokic nach schönem Solo über die Latte lenken konnte.

Von den Gästen, nur mehr Dank ihres Schlussmanns überhaupt noch im Spiel, war bis auf einen Schuss von Alexander Both, den Großkaros Hefele glänzend parierte in der ersten Spielhälfte überhaupt nichts zu sehen. Umso überraschender der Ausgleich für Kolbermoor quasi mit dem Halbzeitpfiff durch einen von Akdogan trocken verwandelten Foulelfmeter, der jedoch äußerst umstritten war.

Ausgleich hinterlässt Spuren

Der unerwartete und für die Gäste mehr als schmeichelhafte Ausgleich hinterließ bei den Mannen von Trainer Wolf nach sehr guter Leistung in den ersten 45 Minuten spürbar Wirkung; in der zweiten Halbzeit konnte sich Kolbermoor eine Überlegenheit erspielen und hatte zwei sehr gute Chancen durch Akdogan (58.) und dem eingewechselten „Urgestein“ Eppler (65.).

Erst in der Schlussviertelstunde wurde der TuS wieder druckvoller und kam noch zu zwei Großchancen durch Spielertrainer Wolf (Kopfball, 81. Minute) und Andreas Krauss, der sich aber unglücklicherweise zu einem schlechten Pass auf seinen Bruder Michael entschied, anstatt selbst abzuschließen und in der 86. Minute wohl für die Entscheidung zu sorgen. Und so kam es, wie es kommen musste, Eppler nach schöner Vorarbeit durch Ratti und M. Jablonski mit einem Abstauber machten in der 89. bzw. 92. Minute den K.O. der Gastgeber perfekt.

Die Kolbermoorer ein Musterbeispiel an Effektivität, der TuS muss sich schleunigst daran ein Vorbild nehmen, denn am Ende zählen nur Tore, so ist es eben, nicht nur im Fußball. Auf der gezeigten Leistung kann Trainer Wolf allerdings durchaus aufbauen, bleibt zu hoffen, dass sich die Mannschaft in den nächsten Spielen nun endlich selbst belohnt und die zahlreichen Torchancen in Zählbares umsetzen kann.

Quelle: rosenheim24.de

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