Kreisklasse 1: Von Platz '1' bis '13'

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Der ESV Rosenheim tat sich in der Hinrunde schwer, zeigt aber durchaus Mitgefühl bei seinen Gegnern

Die Abschlusstabelle der Hinrunde im Überblick

Gut drei Monate sind nun vergangen, als die Kreisklasse 1 in die neue Spielzeit startete. Seit Mitte August hat sich einiges getan, der "Beinschuss" blickt auf die aktuelle Tabellenkonstellation:

Der Spitzenreiter

Zehn Siege, ein Remis, nur zwei Niederlagen: Das ist die fast makellose Bilanz des Tabellenführers SV Seeon/Seebruck. Mit viel Engagement, Konzentration und Leidenschaft arbeitete die Elf von Coach Ralf Rößler Woche für Woche - und das mit großem Erfolg. Im letzten Jahr kickte der SVS noch nicht in dieser Kreisklasse, vielleicht hatten deshalb allenfalls Experten das starke Kollektiv auf dem Zettel. Aber wie dem auch immer sei. Kann Seeon auch im März an die starken Leistungen anknüpfen, dann ist es zur Kreisliga nicht mehr weit.

Die Verfolger

ASV Grassau, Türkspor Rosenheim und der SV Riedering. Vorallem die ersten beiden Vereine können auch mit dem Prädikat "Überraschung" abgestempelt werden. Eines haben aber alle drei gemeinsam: eine starke und zuverlässige Defensive - ASV, Türkspor und SVR mit absoluten Topwerten in der Gegentreffer-Statistik. Auf Seiten der Grassauer konnte man im Sommer auch noch einen Spieler vorstellen, der vorne auch noch die Buden macht: Dejan Pajic, der aus Raubling kam, markierte 15 Treffer. Er ist der unangefochtene Torschützenkönig.

Das Mittelfeld

Für ganz oben zu wenig, für Abstiegskampf zu viel Punkte. Irgendwo in der Kreisklasse stehen Bernau, Prien und Kiefersfelden auf den Plätzen fünf bis sieben. Alle Teams haben sich bestimmt einen Platz in der Top-Region erhofft, doch ob das bei der starken Konkurrenz realistisch war, ist ein anderes Thema. Für alle "Urgesteine" der KK1 gilt: Dranbleiben! Wenn einer der Verfolger patzt, muss man da sein - der Abstand ist noch nicht zu groß. Nur muss man auch immer mit einem Auge nach unten blicken, denn

Die Abstiegskandidaten

sind auch nur einige Zähler vom Mittelfeld entfernt. Dort rangiert eine Elf, die man einige Plätze weiter oben erwartet hätte: Der ESV spielte in der Saison 13/14 noch bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg, ehe man gegen den SV Schloßberg den Kürzeren ziehen musste. Umso mehr überrascht es, dass die Sarikaya-Schützlinge so gar nicht in Fahrt kommen wollten. Klappte es mal zwei Partien hintereinander - eine Pleite folgte meist auf einer Serie. Die weiteren Teams in dieser Rubrik stehen hier eher nicht wirklich unerwartet: Dass Grabenstätt und Au nicht oben mitspielen werden, war klar, auch die Aufsteiger aus Eggstätt und Rimsting wussten, wie schwer es wird, die neue Klasse zu halten. Dennoch muss man den Hut vor den beiden Neulingen ziehen, beide verkauften sich in der ersten Hälfte für einen Aufsteiger sehr gut - besonders Eggstätt startete furios in die Runde.

Die Enttäuschung

Der SC Frasdorf ist ebenfalls ein Neuling in der Chiemseeliga. Doch der Tabellenletzte ist nicht als ehemaliger A-Klassist in die KK1 gewechselt, letztes Jahr spielte der SCF noch Kreisliga. Die logische Marschroute vor der Saison muss bei einem Absteiger eigentlich immer zwangsläufig "Wiederaufstieg" lauten, doch in Frasdorf klappte dies ganz und gar nicht. Nur ein Sieg aus zwölf Spielen: Ändert sich hier nichts in der Winterpause, dann ist die A-Klasse vorprogrammiert.

Quelle: rosenheim24.de

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