TSV 1880 Wasserburg - TSV Altenmarkt/Alz 4:0

Wasserburg jubelt auch im Fußball! TSV 1880 steigt auf!

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Die Wasserburger Meister-Löwen bejubeln das 1:0 von Leo Haas. Es sollte nicht der letzte Jubel des Abend bleiben.

Wasserburg – Die Stadt am Inn entwickelt sich dieser Tage zur Feierhochburg. Nach der 10. Deutschen Meisterschaft der Basketballdamen des TSV 1880 Wasserburg, die seit Jahren in Deutschlands Spitze vertreten sind, durften am Donnerstag auch die Fußballer des Vereins eine Meisterschaft feiern. Und dies vorzeitig. Aufgrund ihres großen Vorsprungs in der Tabelle machten sie am Abend im Spitzenspiel gegen den TSV Altenmarkt/Alz alles klar und den Aufstieg in die Kreisliga perfekt.

Aus Wasserburg berichtet Christian Schulz

In der Anfangsviertelstunde präsentierten beide Teams den Zuschauern ein relativ ausgeglichenes Spiel. Die Wasserburger Löwen versuchten über ihre bekannte spielerische Linie das Potential ihrer Einzelspieler auszunutzen und ihr Spiel aufzuziehen. Altenmarkt hielt dagegen und versuchte die individuellen Vorteile des TSV 1880 durch mannschaftliche Geschlossenheit, konzentriertes Verschieben und große läuferische und kämpferische Leistung auszugleichen.

Und die Altenmarkter machten ihre Sache zunächst nicht schlecht. So entwickelte sich zu Beginn ein Kampfspiel ohne große Momente vor den Toren. Doch die Löwen blieben geduldig, ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und blieben ihrer spielerischen Linie treu. Nach und nach gewannen sie durch ihr Pressing mehr und mehr die Oberhand, was den Ballbesitz und die Feldvorteile anging.

Wasserburg nutzt in aller Ruhe seine Dominanz

Service:

In der 20. Minute machte sich dies bezahlt: Nach einer Hereingabe vom linken Flügel versuchte zunächst Alexander Meltl abzuschließen. Sein Schuss wurde jedoch geblockt, der Ball sprang zu Leo Haas. Dieser nahm das Leder mit der Innenseite direkt und brachte es als leichte Bogenlampe über den Altenmarkter Torhüter Matthias Grundl Richtung Kasten. Grundl sprang noch hinterher, konnte das Leder allerdings nicht mehr erreichen – 1:0.

In der Folge das gleiche Spiel. Wasserburg dominierte – Altenmarkt versuchte gut zu stehen, dagegen zu halten und nach vorne zu schauen was geht. Nach einer weiteren Viertelstunde erzwangen die Löwen durch ihr schnelles Spiel erneut eine Lücke im ansonsten dicht gestaffelten Abwehrverbund. Diesmal kam die Flanke von rechts. Im Sechzehner lauerten zwei Angreifer und nur ein Abwehrspieler. Dieser verpasste mit seiner Grätsche den Ball und Dario Antunovic musste nur noch verwerten und erzielte souverän den zweiten Treffer für die Hausherren (35.).

Leo Haas und Dario Antunovic schießen die Gastgeber in Front

Doch Altenmarkt steckte nicht auf. Direkt im Gegenzug verpasste es Manuel Karlstetter, der sich bei einem Konter schön durchsetzte, den Anschluss zu markieren. Da sich jedoch in den letzten Minuten der ersten Halbzeit ansonsten nichts mehr tat, ging es mit der Zwei-Tore-Führung für Wasserburg in die Kabinen.

In der zweiten Hälfte mussten dann die Altenmarkter dem schnellen Spiel der Löwen und ihrer dadurch notwendigen eigenen immensen Laufarbeit mehr und mehr Tribut zollen. Das Spiel wurde immer einseitiger. Zunächst führte dies nicht unmittelbar zu weiteren Toren, aber Altenmarkt kam nur noch äußerst selten aus der eigenen Hälfte heraus und operierte offensiv ausschließlich mit langen Bällen auf den ziemlich allein gelassenen Karlstetter.

Wasserburg dagegen spielte mit der Souveränität eines würdigen Tabellenführers und dem Wissen darum, dass wenn man ruhig und gelassen sein Spiel weiter spielt, weitere Treffer folgen würden. So war es dann auch.

Wasserburger Löwen souverän

In der 68. Spielminute die endgültige Entscheidung: nach einem scharf hereingebrachten flachen Ball von der rechten Ecke musste Dominik Haas in der Mitte nur noch den Fuß hinhalten. Seine trockene Direktabnahme schlug unhaltbar links unten im Altenmarkter Gehäuse ein – 3:0.

Knappe zehn Minuten später – wieder Flanke von rechts außen. Diesmal hoch. Torhüter Grundl konnte das nah ans Tor geschlagene Leder nicht abfangen. Philipp Riedi musste am langen Fünfereck nur noch den Kopf hinhalten und nickte zum vierten Wasserburger Treffer ein.

Meisterschaft und Aufstieg unter Dach und Fach

Spätestens jetzt hieß es nur noch die Uhr runter zu spielen und den Aufstieg in die Kreisliga abzuwarten. Dies taten die Wasserburger auch und nahmen einen Gang raus. Der Schiedsrichter verzichtete dann auch auf eine Nachspielzeit und pfiff pünktlich ab. Die Feierlichkeiten konnten beginnen!

Quelle: rosenheim24.de

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