Vorschau: TuS Mettenheim - TuS Kienberg

Alles oder nichts: Kienberg will es in Mettenheim packen

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Szene aus dem Hinspiel am Donnerstag: Christian Wagenspöck bedrängt Kienbergs Helmut Frisch.

Mettenheim - "Alles oder nichts" heißt es am Dienstag um 18.30 Uhr in Mettenheim: Der TuS Kienberg hat sich mit dem 0:0 am Donnerstag die Türe zur Kreisklasse offen gehalten und kann beim Releganten der Kreisklasse 3 den Aufstieg perfekt machen. In dem Moment, in dem Tore fallen, reicht den Gästen aufgrund der Auswärtsregelung bereits ein Unentschieden.

„Wir haben uns für das Rückspiel eine gute Ausgangsposition geschaffen. Beide Mannschaften benötigen ein Tor, das wird eine ganz enge Kiste“, so Kienbergs Spielertrainer Daniel Gollasch, dessen Team es versäumt hat in der Schlussphase des Hinspiels vorzulegen, als viele gute Möglichkeiten nicht genutzt wurden. Gollasch: „Da hat uns im Abschluss die letzte Konsequenz und auch das nötige Glück gefehlt.“

Kienberg mit guter Ausgangsposition - Mettenheim mit besserer Spielanlage

Mettenheim hat am Donnerstag in den ersten 30 Minuten dank der besseren Spielanlage ein Plus an Möglichkeiten verbucht, auch weil sich die Kienberger aufgrund der Nervosität zu viele Fehler im Spielaufbau geleistet haben. Das gilt es im Rückspiel abzustellen.

Gelingt den Gästen nicht ein früher Treffer könnte es ein Geduldsspiel werden, zumal der A-Klassen-Vize Kienberg über die bessere Konstitution zu verfügen scheint. „Wir hatten in der Rückrunde eine ganz schwache Trainingsbeteiligung. Das macht sich jetzt natürlich bemerkbar“, erklärt Mettenheims Trainer Hannes Dreier, der jedoch einen Joker für den Angriff aus dem Hut zaubern will: „Ich habe den Spieler in der AH entdeckt, der ist zwar schon 42 Jahre, aber immer noch fit. Und er ist groß und hat früher mal Oberliga gespielt.“

Relegation ein Meilenstein für Kienberg - Aufstieg wäre Sensation!

Für die Gäste, die sich insbesondere auswärts in den letzten Wochen deutlich gesteigert haben, herrscht also eine erhöhte Aufmerksamkeitspflicht in der Defensive. Gollasch: „Wir fahren ohne Druck nach Mettenheim. Das Erreichen der Relegation ist schon ein Meilenstein für den TuS Kienberg, der Aufstieg wäre eine Sensation.“

In der kommenden Saison bekommen die Kienberger auch wieder einen Unterbau. Fünf Jahre lang konnte keine zweite Mannschaft mehr gestellt werden, aber ab der Sommerpause ist es dann wieder so weit. Die beiden Abteilungsleiter Hans Reichtalhammer und Helmut Erber haben viele Gespräche geführt und konnten jetzt Vollzug melden. Neben den vier Neuzugängen stoßen noch fünf Jugendspieler zum Kader, außerdem konnte man den einen oder anderen wieder dazu bewegen, die Stiefel zu schnüren.

Leitner-Brüder nicht dabei - Tagesform entscheidet

In Mettenheim steht Gollasch der gleiche Kader wie am Donnerstag zur Verfügung: Weiterhin ist neben Kapitän Michael Leitner, bei dem jetzt ein Wadenbeinbruch diagnostiziert wurde, sein Bruder Moritz Leitner nicht im Kader. Abteilungsleiter Reichtalhammer bedauert die schwere Verletzung des Kapitäns: „Er war unser bester Spieler in dieser Saison, er hätte es verdient gehabt dabei zu sein.“ Prognosen fürs Spiel will der Abteilungsleiter nicht abgeben: „Die Tagesform und der absolute Siegeswille werden entscheidend sein.“

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Michael Buchholz

Quelle: rosenheim24.de

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