Böse Klatsche für Laufen - Anger furios

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Laufen: Unverhofft und sehr überraschend entfiel das Ergebnis des Kreisklassenpartie zwischen dem SC Anger und dem SV Laufen. Entgegen aller Hoffnungen der Gäste bekamen diese vom SC Anger eine böse Watschn verpasst. Mit satten 7:0 Toren gingen die Salzachstädter im Angerer Regen richtig baden. Nach dem kurzen Aufschwung nach dem 3:2 Heimsieg gegen Piding, trat nun ziemliche Ernüchterung ein.   Dabei begann es für den SV Laufen in Anger am Sonntag nachmittag gar nicht so übel. Mutig begann nämlich die Truppe von Trainer Manfred Reidinger und konnte anfangs durchaus ein wenig was anbieten. In der 5. Spielminute allerdings schon die erste erwähnenswerte Torchance für den SC Anger. Sebastian Mayer setzte sich gegen Michael Hollinger durch und kam aus gut 16 Metern zum Torschuss. Mayers Schuss landete jedoch über dem Gehäuse. Schon vier Minuten folgend die nächste Aktion des Hausherren. Die Laufener Defensive bekam das Leder per Kopf nicht abschließend geklärt, so dass Michael Hinterstoißer per Dropkick zum Abschluss kam. Laufens Goalie Philipp Krois konnte diese Angelegenheit mit den Fingerspitzen zum Eckball klären. In der 10. Minute flog ein Distanzschuss von Max Kamml nur knapp über dessen Kasten.   Von Minute zu Minute wurde es brenzliger vor Philipp Krois. Krois musste in der 12. Minute erneut klärend eingreifen als nach Pass von Sebastian Mayer Michael Hinterstoißer zum Schuss kam, jedoch nach einer glänzenden Parade des Schlussmannes nicht den Erfolg feiern konnte. Auch wenn es so schien als würde der SV Laufen ständig unter Druck stehen, war dies nicht zwingend von andauernder Art und Weise. "Oldie" Helmuth Putzhammer trieb für die Salzachstädter in der 14. Minute auf der Außenbahn das Leder nach vorne. Putzhammer glänzte darauffolgend mit einer genauen Hereingabe in den Strafraum. Den dort ankommenden Ball konnte David Cienskowski nicht unter Kontrolle bringen, jedoch stand sein Kapitän Florian Hollinger in seinem Rücken, schnappte sich das Leder, spielte einen Gegenspieler aus, setzte schlussendlich seinen Flachschuss aber am Gehäuse des SC Anger vorbei. Doch lange Zeit sollte es nicht mehr andauern bis der SC Anger Zählbares aus ihren Bemühungen schöpfen konnten. Ein individueller Fehler, eine mittlerweile schlechte Angewohnheit des SV Laufen, im Mittelfeld sorgte für den ersten Treffer des Tages. Laufen verlor im Aufbauspiel durch einen nicht getimten Pass die Kugel, welche sich im Anschluss Andreas Nitzinger schnappte.   Nitzinger, im Besitz der Kugel, bediente ideal Stefan Plößl und schob ohne Schwierigkeiten dies an Keeper Krois zum 1:0 ein (17.). Noch in der selben Spielminute allerdings zeichnete sich Helmuth Putzhammer auf Seiten des SVL erneut aus. Seinen direkt geschossenen Freistoß konnte SCA-Torwart Alexander Koch nur mit einer exzellenten Flugeinlage klären. Nach knapp einer halben Stunde war der SC Anger wieder an der Reihe, der sich einige Minuten in der eigenen Hälfte versteckte. Nach einem Eckball von Michael Mailhammer kam Max Kamml zum Schuss. Kammls Flachschuss konnte der in dieser Phase exzellent parierende Laufener Keeper im Sprung mit den Fingerspitzen zum erneuten Eckstoß klären. Beide Mannschaften zeigten sich bis zum diesem Zeitpunkt keinesfalls stabil und boten dem zahlreichen Publikum oftmals Fehlpässe und ungenaue Kombinationen.   Eine großartige Torchance hatten die Gäste in der 34. Minute. Gerhard Nafe spielte das Leder punktgenau durch die Gasse auf den hindurchstürmenden David Cienskowski. Der Laufener Stürmer zog fast ungehindert in Richtung Koch´s Gehäuse, verzog aber dank fehlendem Abschlussglück um einiges das Ziel. Fünf Minuten nach Cienskowski´s Großchance erzielte der Hausherr den zweiten Treffer. Im gegnerischen Strafraum konnte sich der SCA trotz verzweifelter Versuche der Defensive den Ball zukombinieren. Michael Hinterstoißer legte den entscheidenden Pass auf Sebastian Mayer ab, der mit einem Flachschuss den Innenpfosten traf und der Ball daraufhin unhaltbar zum 2:0 über die Torlinie flog (39). Noch vor dem Pausenpfiff die Vorentscheidung bei strömenden Regen in Anger. Ein weiter und hoher Ball aus der eigenen Hälfte erreichte Julian Rehrl, der das Duell gegen Verteidiger Alexander Schumann für sich entscheiden konnte und sofort auf Michael Hinterstoißer weiterspielte. Hinterstoißer ließ im Abschluss den eingelaufenen Maximilian Weber und Keeper Krois keine Chance und erzielte das Tor zum 3:0.    Der SV Laufen wehrte sich im zweiten Durchgang noch einige Minuten vor einem drohenden Debakel, musste dieses allerdings im Verlauf über sich ergehen lassen. Zuerst aber konnte der Gast von der Salzach noch ein wenig was anbieten. Maximilian Hanel brachte in der 48. Minute das Leder gefährlich in den Strafraum, wo der einspringende Gerhard Nafe dieses mit der Fußspitze erreichte. Mit viel Glück konnte ein Verteidiger des SC Anger den Einschlag des Balles verhindern und von der Torlinie klären. Auch der nächste erwähnenswerte Spielzug gehörte den Gästen. Wieder war es in der 54. Minute Helmuth Putzhammer, der über die Außen David Cienskowski bediente. Cienskowski legte sich das Leder zurecht, knallte dieses dann aber direkt auf den Körper von Torwart Koch. Ab diesem Zeitpunkt war aber der SC Anger drauf und dran etwas für sein eigenes Torverhältnis zu machen und die "Watschn" für den SV Laufen deftig ausfallen zu lassen.   Nach Eckball von Michael Mailhammer in der 56. Minute stieg Sebastian Mayer am höchsten und vollendet mustergültig per Kopf zum 4:0. Michael Noppinger, der im zweiten Durchgang eine sehr agile Leistung auf der linken Außenbahn anbot, war es in der 63. Minute, der den nächsten Treffer von Stefan Pößl zum 5:0 auflegte. Gekonnt steckte Sebastian Mayer den Ball in der 68. Minute durch die Laufener Defensive durch und fand dort Stefan Plößl, der wiederum keine Anstalten machte, die Chance zu verlegen - 6:0. Und weil nicht schon wirklich alles schief lief und der Tag für den SV Laufen nicht schon mehr als gebraucht genug gewesen wäre, war das letzte Tor des SC Anger ein Gegentor, welches man sich hätte sparen können und leicht darauf verzichten hätte können. Michael Hinterstoißer schoss seinen Freistoß aus halblinks direkt auf das Laufener Gehäuse. Natürlich könnte man den vom Regenwetter getränkten Rasen zusätzlich heranführen. Schlussendlich musste Philipp Krois den Schuss durchrutschen lassen - 7:0.   Ein herber Schlag ins Kontor des SV Laufen ist diese Niederlage allemal. Nach dem erfolgreichen 3:2 gegen den ASV Piding rechnete wohl keiner mit dieser bösen Watschn gegen einen eigentlich als mitabstiegsgefährdeten Kandidaten aus Anger. Im nächsten Heimspiel gegen den ASV Grassau (schon am Freitagabend) müssen wohl oder übel Punkte her, um nicht langfristig in den unteren Bereichen der Tabelle festzusitzen.   Pressemitteilung SV Laufen

Quelle: rosenheim24.de

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