FC Bischofswiesen - SV Leobendorf 2:0

Irre! Bischofswiesen rettet sich in Nachspielzeit!

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Diese Geschichten schreibt nur der Fußball. Bischofswiesen rettet sich in der Nachspielzeit zum Klassenerhalt.

Bischofswiesen - Diese Geschichten schreibt nur der Fußball. In der 98. Spielminute rettet sich der FC Bischofswiesen zum Klassenerhalt. Entscheidender Mann dabei war Sebastian Vorberger, der einen Freistoß in der 98. Minute direkt verwandelte. Nicht bitterer hätte es für Leobendorf laufen können. Nach dem 3:1-Hinspielsieg hätte eine 1:0-Niederlage zum Aufstieg gereicht, doch es kam alles anders.

Vor rund 500 Zuschauern, davon über 200 aus Leobendorf, konnte der Gast den ersten Annäherungsversuch verbuchen. Doch der Schuss in der dritten Minute verfehlte sein Ziel deutlich. Zwei Minuten drauf hatte der Gastgeber seine erste Chance. Nach einem Vorberger-Freistoß spitzelte Datz knapp am Gehäuse vorbei.

Die erste gute Gelegenheit der Partie hatte der SV Leobendorf. Leon Schifflechner setzte sich auf dem linken Flügel durch und legte auf seinen Mannschaftskollegen zurück, der aber an Torhüter Schnitzlbaumer scheiterte. In der Folgezeit konnten beide Mannschaften keine nennenswerten Torchancen entwickeln, spielten sehr verhalten und hielten sich hauptsächlich im Mittelfeld auf. Die hohe Nervosität beider provozierte jede Menge Abspielfehler.

Mit 0:0 ging es in die Katakomben

Nach der Pause wechselte der FC Bischofswiesen im Sturm und brachte Michael Hirsch. Ab da machte der FCB deutlich mehr Druck, kam jedoch zunächst kaum zu Chancen.

Service:

Drei Minuten nach Wiederanpfiff rettete Schnitzlbaumer sein Team und vereitelte eine Großchance sehenswert. Nach einer Stunde Spielzeit machte wieder der Gastgeber wieder sich aufmerksam: Nach einer Ecke kam Mario Rechtenbach zum Kopfball, jedoch verfehlte dieser sein Ziel.

Zehn Minuten nach dieser Möglichkeit war es dann soweit. Das 1:0 für Bischofswiesen! Nach einem Freistoß von Markus Huthöfer setzte sich Fabian Jung durch und nickte das Leder in den Winkel ein. Jetzt fehlte dem Gastgeber nur noch ein Treffer. In der 82. Minute hätte das 2:0 für Bischofswiesen fallen müssen. Nach einem Freistoß von Markus Huthöfer rettete der SV Leobendorf kurz vor der Linie.

Schnitzlbaumer und Vorberg retten Bischofswiesen

In der 87. Spielminute wäre fast die Entscheidung gefallen. Wäre da nicht dieser Teufelskerl im Kasten des FC Bischofswiesen. Nach einer schönen Kombination stand ein Stürmer des SV Leobendorf vor Torhüter Schnitzlbaumer, der lange stehen blieb und aus kürzester Distanz parieren konnte.

Eine furiose Nachspielzeit bahnte sich an. Der Schiedsrichter zeigte fünf Minuten Nachspielzeit an, in der es turbulent losging. In der 91. Spielminute flog Markus Huthöfer vom FC Bischofswiesen mit Rot vom Platz. Nur zwei Zeigerumdrehungen später flog Leobendorfs  Johann Spatzenegger mit der Ampelkarte vom Platz.

Freistoß ins Glück - Leobendorf muss runter

Aufgrund der zwei Platzverweise legte der Schiedsrichter noch etwas drauf. Und so kam es in der 96. Minute doch noch einmal zu einem Freistoß: Der fast schon geschlagene FCB schaffte es, aus einer Eckensituation des SVL noch den einen letzten Konter zu fahren. Dieser wurde durch Foulspiel unterbunden. Direkter Freistoß. Sebastian Vorberger trat an und haute das Leder unhaltbar in die Maschen! Durch diesen Treffer egalisierte der FC Bischofswiesen die 3:1-Niederlage aus dem Hinspiel.

Fast wäre das Alles noch getoppt worden! Denn gleich nach dem Anstoß erzielte der SVL durch einen Fernschuss das 2:1, doch der Treffer wurde wegen einer Abseitsposition eines Leobendorfer Spielers nicht anerkannt. Aufgrund des Auswärtstors darf der FC Bischofswiesen den Klassenerhalt bejubeln.

Was für ein verrücktes, absolut irres Finish! Fußball ist manchmal einfach der pure Wahnsinn! Bischofswiesen himmelhochjauchzend - Leobendorf zu Tode betrübt. Der FCB hält die Kreisklasse - für den SVL ist der Traum vom Aufstieg ausgeträumt!

Quelle: rosenheim24.de

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