Saaldorf wieder in der Spur

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Der SV Laufen zeigte beim SV Saaldorf am Sonntag nachmittag einen aufopferungsvollen Kampf. Bei gefühlter Sommerhitze hatten es beide Mannschaften schwer, kräftemäßig die 90 Minuten zu überstehen. Vor allem der SV Laufen musste beißen, da sie ab der 35. Minute nach Rot an Michael Hollinger nur noch mit neun Feldspielern unterwegs waren. Die Tore für den SV Saaldorf fielen spät, zuvor kann man von einer ausgeglichenen Partie sprechen.

Nach sieben Spielminuten erkämpfte sich Laufens Michael Hollinger an der rechten Außenbahn das Leder und sprintete Richtung Torauslinie. Von dort bediente er seinen Bruder und Mannschaftsführer Florian Hollinger. Laufens Kapitän stand an der Strafraumgrenze einschussbereit, wurde jedoch zu stark bedrängt um Zählbares herauszuholen. Die ersten 15 Spielminuten waren geprägt von einem ansehnlichen Spiel des SV Laufen, die mit guten Kombinationen und Ballsicherheit zu glänzen wussten. Doch der SV Saaldorf unter Trainer Weißenberger ließ sich dies nicht zu lange gefallen und versuchte ab der 20 Minute dagegen zu halten und selbst Torchancen zu kreieren. Michael Jaksch schlug für die Hausherren dann in der 24. Minute einen Eckball. Wolfgang Willberger verpasste daraufhin per Kopfstoß das Gehäuse nur knapp. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und ein ständiges Hin und Her in den Torgelegenheiten.   Drei Minuten nach Willbergers Torchance ging Stefan Schreyer im Alleingang von der Außenposition in die Gefahrenzone. Einen langen Pass auf den hinteren Torpfosten konnten Laufens Torhüter Michael Höglauer als auch Michael Hollinger nicht erreichen, so dass das Leder ein wenig unvermittelt Michael Schreyers Knie traf und im Anschluss am Pfosten des SVL-Gehäuses vorbeitrudelte (27.). In der Folge wurde der SV Saaldorf ein wenig stärker und versuchte die Hoheit über den grünen Rasen zu erlangen. Stefan Pöllner bediente in der 33. Minute mit einem Pass durch die SVL-Viererkette den klug gestarteten Michael Schreyer. Schreyers Flachschuss rollte am Tor vorbei.   Nur zwei Minuten später (35.) der Schock für den SV Laufen. Nachdem Michael Schreyer aus der eigenen Hälfte einen langen Ball von Wolfgang Willberger bekam und sich geschickt in Richtung Strafraum bewegte, ging er im Zweikampf mit Michael Hollinger vor der Strafraumgrenze zu Boden. Rot für Michael Hollinger, da er von Schiedsrichter Bruckmayer vom TV Altötting als letzter Mann gesehen wurde. Der folgende Freistoß wurde ein wenig unmotiviert in die Laufener Mauer geschossen. Nach einer erneuten Standardsituation für die Hausherren kam Richard Kunz vom Sechszehner zum Schuss. Doch die Feinjustierung beim SVS Offensivmann war nicht eingestellt und so flog der Ball über die Latte (39.).   In der Schlussphase der ersten Hälfte häuften sich die Torgelegenheiten für die Hausherren, doch ergebnistechnisch tat sich nichts mehr. Auch nicht in der 44. Minute, wo eine hundertprozentige Chance für die Hausherren zum Ärger der Heimfans vergeben wurde. Wieder war es Stefan Schreyer, der von der rechten Außenbahn kam. Er passte ins hinter linke Eck des Strafraums, wo Stefan Pöllner per Kopf den völlig freistehenden Michael Hauser bediente. Hauser stand nur wenige Meter vom Tor entfernt und das auch noch unbedeckt. Mit der Innenseite haute Hauser jedoch das Leder in das Ballfangnetz.  Die Zuseher, vermutlich eine ausgeglichene Angelegenheit in der Anzahl der Fans, sahen in den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte die Teams aus Saaldorf und Laufen, welche sich gegenseitig mehr oder weniger neutralisierten. Die ersten Akzente setzte dann der Gast von Trainer Manfred Reidinger. Einen Abschlag von Keeper Michael Höglauer legte David Cienskowski auf seinen Kapitän Florian Hollinger ab. Hollinger, der sich im Mittelkreis befand, sah das der Saaldorfer Goalie Christian Streitwieser meilenweit vor seinem eigenen Gehäuse stand und versuchte die Ablage von Cienskowski volley vom Mittelkreis im Tor zu versenken. Es fehlte nicht viel für ein Traumtor, jedoch das Glück war Laufens Mannschaftsführer nicht hold und das Leder flog am Tor vorbei (60.).   Vier Minuten später konnten sich dann auch die Gäste beim fehlenden Abschlussglück der Hausherren bedanken. In dieser Minute bekam Laufens Hintermannschaft nach einer erneuten Standardsituation das Leder nicht wirklich aus dem Strafraum und es fiel Christoph Butzhammer vor die Füße. Butzhammers Visier stimmte jedoch mit der Nähe zum Tor auch nicht zusammen und sein Schuss flog über die Latte. Doch Butzhammer wurde jetzt immer mehr aus der eigenen Verteidigung nach vorne geschickt und war bei der nächsten Gelegenheit wieder beteiligt. In der 67. Minute bediente Butzhammer den eingewechselten Michael Hafner. Der Ball kam mustergültig durch die Schnittstelle und Hafner beachtete die Abseitsregel, die er nicht verletzte. Hafner spielte daraufhin auch Michael Höglauer aus, doch sein Schuss war im sicheren Glauben an den Treffer zu locker. Tobias Stockhammer stürmte durch den Strafraum und rettete für seinen geschlagenen Keeper auf der Torlinie.   Ein 0:0 hatte dieses Spiel nicht verdient - ein Unentschieden bis zu diesem Zeitpunkt allemal. Doch es kam schlussendlich anders. Es musste für den SV Saaldorf eine Standardsituation zur Führung herhalten. Michael Schreyer zirkelte einen Eckball gekonnt in die Gefahrenzone. Dort stieg in der 72. Minute Michael Jaksch ziemlich unbedrängt in die Höhe und konnte per Kopf zum 1:0 einnetzen. Jetzt stellte Manfred Reidinger ein wenig um, und versuchte den Ausgleich mit Übermacht im Mittelfeld zu erzwingen.   Doch die Weißenberger-Truppe vom SVS bekam nochmals ihre zweite Luft und gingen nun auch wieder aggressiver in die Zweikämpfe, was schlussendlich wohl auch ein Indiz des Heimdreiers für den SVS war. Michael Hauser bekam in der 82. Minute eine großartige Schusschance aus der Distanz. Hausers Schuss klärte Michael Höglauer glänzend per Flugparade. Eine Minute vor dem Abpfiff machte der Hausherr den Deckel auf die Partie. Stefan Schreyer lief seinen Gegenspielern mit einem überzeugenden Antritt davon und suchte den Weg in den Strafraum. Nachdem er diesen gefunden hatte zog er von der Grenze der Gefahrenzone unhaltbar für Michael Höglauer zum 2:0 Endstand ab.   Pressemitteilung SV Laufen  

Quelle: rosenheim24.de

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