Vorschau: TSV 1921 Fridolfing - SV Schloßberg

Fridolfing erwartet heißen Tanz beim Stichkampf mit SVS

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In der Kreisliga spielen kann in der nächsten Saison nur einer: der Zwölfte der KL1 SV Schloßberg oder der Vizemeister der KK4 TSV Fridolfing.

Seeon - Der letzte Akt beginnt und es ist nur noch ein Platz in der Kreisliga zu vergeben. Um diesen streiten sich der SV Schloßberg, Zwölfter der Kreisliga 1 und der Vizemeister der Kreisklasse 4, der TSV Fridolfing. Das wird mit Sicherheit die Massen elektrisieren und die SVS-Arena in Seeon im vierten Jahr ihres Bestehens einen Zuschauerrekord erleben. Spielbeginn ist am Mittwoch um 18:30 Uhr.

„Wir werden mit zwei Fanbussen nach Seeon starten und hoffen natürlich, dass auch darüberhinaus möglichst viele Fans unsere Mannschaft unterstützen!“, so freut sich Fridolfings Erfolgscoach Berni Zeif auf das entscheidende Match: „Wir können aufsteigen und haben eine riesige Saison gespielt“.

Zeif hat den Gegner schon unter die Lupe genommen und war Augenzeuge beim 3:2-Sieg des SVS in Höslwang gegen den TSV Altenmarkt. „Diese Mannschaft schätze ich stärker ein als unseren Erstrundengegner, den FC Perach“. Fridolfing selbst setzte sich im ersten Spiel der Relegation mit einem Tor in der Verlängerung von Christoph Zeif – der einen Doppelpack schnürte – ebenfalls mit 3:2 durch.

Beide Mannschaften erwartet ein hartes Duell

„Nun erwarte ich gegen Schloßberg einen heißen Tanz“, betont Zeif, der der beim TSV Waging in der Bezirksliga das Tor hütete und auch 2009 im Traumspiel des Bayern-Fanclubs, „de rodn Waginger“ gegen die Bayern Thomas Müller und Co. die Nummer 1 war. Darum kann ihn auch nichts mehr erschüttern. „Wenn wir unsere Leistung abrufen können, dann sind nur schwer zu schlagen“.

Zeif ist optimistisch, dass das Unternehmen Kreisliga doch noch über Umwegen geschafft werden kann. Fehlen wird ihm Urlauber Maxi Kraus und möglicherweise auch Torwart Maxi Kiermeier. „Das sind für uns schmerzliche Verluste“, sagt der Trainer, der aber auch hinzufügt: „So ist Amateurfußball“. Er baut aber für den Fall der Fälle vor: „Sollte es uns heute nicht gelingen, dann geht die Welt auch nicht unter!“.

Und beide sind gleichermaßen optimistisch

Fridolfings Gegner ist der SV Schloßberg, der sich gegen den TSV Altenmarkt durchsetzte, musste dabei aber bis zum Schluss zittern. Trainer Helmut Faber – der nach der Saison den SVS in Richtung Prien verlassen wird - ist guter Dinge: „Ich bin optimistisch, dass es klappen wird, verdient hätten wir es schon“.

Faber verweist auf die knappe Situation, warum seine Elf überhaupt in die Relegation gekommen ist: „Eine Niederlage in letzten Saisonspiel gegen Reichertsheim mit einem Gegentor in der Nachspielzeit war mehr als Pech“. Dadurch rutschte der SVS auf den Relegationsplatz. Faber hat Respekt vor dem Gegner: „Sie sind sehr stark, sonst wären sie nicht um den Aufstieg dabei“.

Scheidender SVS-Coach Faber im Urlaub

Faber selbst ist beim letzten Auftritt seiner Grün-Weißen gar nicht dabei, denn er verweilt im Urlaub: „Schon lange geplant und nicht mehr zu verschieben gewesen“. Seinen Part übernimmt Andreas Schreffl, ein Jugendtrainer mit DFB-Lizenz. Er wird versuchen, den SVS in der Liga zu halten, ansonsten wäre das zweijährige Intermezzo in der Kreisliga wieder zu Ende.

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td

Quelle: rosenheim24.de

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