Unterhaltsamer 4:2-Sieg für Bad Aibling

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Auch in diesem Heimspiel wurde den zahlreichen Zuschauern wieder einiges an Unterhaltung geboten. Es ging, wie in den letzten Spielen auch, gleich fulminant los, als Kapitän Sebastian Marx in der 2. Minute bereits die frühe Führung erzielen konnte. Einen schönen Angriff auf der rechten Seite über Wengert und Baumann vollendete er aus 12 m und relativ spitzem Winkel gekonnt mit einem halbhohen Schuss ins lange linke Eck. Wer nun als Aiblinger Fan gedacht hatte, das geht nun so weiter, musste bald erkennen, dass die Endorfer Gäste das nicht so einfach hinnehmen wollten. Besonders Garhammer und Ganserer bemühten sich und näherten sich bald gefährlich dem Aiblinger Tor. Immer wieder sorgten lange Pässe der Gäste in die Schnittstellen der TUS-Vierer-Abwehrkette für brenzlige Situationen. So wurde Ganserer in der 17. Minute bei seinem Solo nicht energisch ge-nug gestört und hatte keine Mühe aus 13 m alleine vor Keeper Lukas Kunze flach ins rechte Eck zu schießen. Fortan bekam Endorf noch mehr Oberwasser und wiederum Ganserer hatte nach Vorarbeit von Garhammer in der 28. Minute die große Chance zum 2:1. Aber er traf die genaue Flanke von der linken Seite aus 6 m volley nicht richtig und der Ball ging knapp am rechten Pfosten vorbei ins Aus. Das war aber nun für die Heimmannschaft endgültig der Wachrüttler und sie drehten bis zur Pause vor allem durch das starke Sturmduo Katozka und Marx mächtig auf. Beide scheiterten aber in der 29. bzw. 38. Minute  mit ihren Schüssen am gut reagierenden Endorfer Torwart Johann Eder. Als sich alle schon auf ein Unentschieden zur Halbzeit eingestellt hatten, fiel aber mit dem Pausenpfiff doch noch der erneute Führungstreffer für den TUS. „Sebi“ Marx wollte von der linken Seite eigentlich auf den in den Strafraum laufenden „Motte“ Katozka flanken. Aber dieser verfehlte kurz vor dem 5er mit dem Kopf den Ball und irritierte den Keeper dabei so sehr, dass dieser dem Aufsetzer auf seinem Weg in die rechte Torecke nur noch verdutzt hinterherblicken konnte. Und mit Elan ging es auch gleich nach der Pause munter weiter. Nach einer kurz ausgeführten Ecke von der rechten Seite flanke Marx butterweich und punktgenau in den Lauf von Daniel Anemüller, dessen wuchtiger Kopfball aus 7 m unhaltbar zum 3:1 unter der Querlatte einschlug. Zugleich der Premierentreffer des Ex-Samerberglers im Trikot der Kleeblätter. Dementsprechend groß war seine Freude. Keine Minute später hatte dann Katozka die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, aber sein Schuss aus 13 m; nach Klasseangriff über die rechte Seite, verfehlte das rechte Tordreieck nur denkbar knapp. Auch Marx hatte in der 57. Minute eine weitere Großchance zum 4:1. Nach einem Solo von Katozka trifft er den anschließenden flachen Querpass aus 11 m, völlig freistehend, nicht richtig und so kann der Gästetorhüter den Ball ohne große Mühe halten. Aber Endorf hatte beileibe noch nicht aufgegeben und so ging das Spiel munter hin und her. In der 60. Minute hatte Ganserer mit einem Schuss aus der Drehung vom Elfmeter punkt Pech, denn er ging knapp links vorbei. Und dann scheiterte, der schon früh für den verletzten Rusp eingewechselte, Maximilian Danzer nach einem Konter mit seinem Schuss aus 14 m am stark per Fußabwehr reagierenden Aiblinger Torwart Kunze. Spannung kam aber trotzdem noch mal in die Partie, da der SR einen Rückpass mit dem Knie auf TW Kunze als Regelverstoß wertete und Garhammer den indirekten Freistoß aus 13 m knallhart und gnadenlos im Aiblinger Tor versenkte. Endorf witterte nun wieder die Chance auf einen Punkt, aber Katozka machte in der 86. Minute endgültig den Sack für den TUS zu. Nach einem Steilpass war er am 16er plötzlich alleine vor Keeper Eder und mit einem überlegten Flachschuss aus 13 m ins rechte Eck belohnte er sich für seine starke Leistung an diesem Tag. Nachdem auch eine Nachspielzeit von 6 Minuten am Spielstand nichts mehr änderte, beendete auch der SR diese unterhaltsame Partie, die mit dem TUS einen verdienten Sieger hatte und in der Endorf aber ein starker Gegner war. (weg)

Quelle: rosenheim24.de

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