Erlbach unterliegt dem "künftigen Meister"

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"Heute haben wir den Meister gesehen" lautete das Fazit einiger Zuschauer nach dem 1:0 Sieg des VfB Hallbergmoos-Goldach beim SV Erlbach am Freitag Abend im Waldstadion.

Auch wenn eine solche Prognose nach dem 3. Spieltag eindeutig zu früh kommt, zeigten die Spieler von Trainerlegende Anton Plattner eine sehr reife Spielanlage, agierten aus einer bombensicheren Defensive heraus und traten zudem enorm abgezockt auf. Tugenden die eine Meistermannschaft ausmachen. Gerade diese Abgezockheit fehlte dagegen den Spielern des SV Erlbach, die über weite Strecken viel zu brav auftraten und der robusten Spielweise der Gäste zu wenig entgegen setzen konnten.

Dabei begann die Partie vor 300 Zuschauern gut für die Heimelf, man startete druckvoll und spielte schöne Kombinationen in die Spitze, lediglich im Abschluss war man zu ungenau. Eine Ecke von Ronald Schmidt verpasste Torwart Emilio Pingitore, Harald Bonimaier war aber zu überrascht ob dieser guten Gelegenheit. Philipp Baumann schlug eine gute Flanke in den Strafraum, Hannes Maier kam nur einen kurzen Schritt zu spät. Einen Kopfball von Maier klärte Pingitore.

Bollwerk ist nicht bezwingbar

In der 25. Minute dann der erste nennenswerte Angriff von Hallbergmoos der gleich zu einem Strafstoß führte. Youngster Leon Schwarzmeier trat Jakob Taffertshofer im Laufduell unabsichtlich in die Hacken, Schiedsrichter Mahmut Altuntas (Vilsbiburg) entschied folgerichtig auf Elfmeter. Andreas Kostorz trat an, Klaus Malec hatte die Ecke aber geahnt und parierte stark. Zehn Minuten später war Keeper Malec dennoch geschlagen. Bei einem Freistoß an den langen Pfosten war die Erlbacher Defensive nicht im Bilde, Dennis Hammerl konnte problemlos einköpfen.

Im zweiten Spieldurchgang wurde die Begegnung sehr lebhaft, die Gäste aus dem Landkreis Freising legten eine sehr ruppige Gangart an den Tag mit der die Spieler aus Erlbach zunehmend Probleme hatten. Optisch war der SVE gleichwohl überlegen, zwingende Möglichkeiten ergaben sich nur einige wenige. Simon Salzinger setzte Christoph Riedl schön in Szene, der aber das Tor knapp verfehlte. Marc Gundel hätte die Partie in der 70. Minute entscheiden können, doch Malec zeigte eine Riesenparade und klärte einen Schuss gegen seine Laufrichtung. Im direkten Gegenzug rettete Pingitore gegen Sebastian Spinner.

In den Schlussminuten versuchte der SV Erlbach noch einmal alles und rannte verzweifelt gegen das Hallbergmooser Abwehrbollwerk an, bezwingen konnte man es nicht mehr. Sehr zum Leidwesen von Trainer Robert Berg, aus dessen Sicht ein Unentschieden heute durchaus gerechtfertigt gewesen wäre.

Quelle: rosenheim24.de

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