Vorschau: Landesliga Südost - Der 8. Spieltag

Hat Kastl das Remis verkraftet?

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16 Punkte aus sechs Spielen: Es kann kaum besser laufen für den TSV Kastl und seinen Coach Sven Vetter.

Kastl - Weiter geht es in der Landesliga. Kastl muss nach dem ersten Punktverlust gegen Traunstein ran, Töging wartet weiter auf den ersten Sieg und auch der Sportbund Rosenheim will zur Wiesn-Zeit auf einen grünen Zweig kommen. Alle Partien im Überblick:

VfB Hallbergmoos - EV Erlbach

Bereits am Freitagabend eröffnet der SV Erlbach die achte Runde der Landesliga Südost. Die Mannschaft von Cheftrainer Robert Berg muss nach Hallbergmoos. Vorteil dabei für den SVE: Hallbergmoos war unter der Woche im Punktspieleinsatz.

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Der Spieltag in der Übersicht

Doch wie viele Kräfte hat die Partie am Dienstag gegen den Regionalligisten Wacker Burghausen gekostet? Eine Stunde lang stand es "nur" 1:0 für den Favoriten, dann schenkte Juvhel Tsoumou Hallbergmoos noch drei Buden ein. Der VfB schnupperte zumindest 60 Minuten  lang an der großen Pokal-Sensation - mehr aber auch definitiv nicht.

Trotzdem war es kein lockerer Trainingskick für die Truppe aus dem Münchner Umland. Es könnte die Chance sein für Erlbach. Drei Punkte bereits am Freitagabend, den Relegationsplatz verlassen und der Konkurrenz entspannt am Samstag zusehen.

TSV Kastl - SB Chiemgau - Traunstein

Der Neuling spielte das erste Mal unentschieden. Eigentlich nichts besonderes, doch wenn man bemerkt, dass der TSV Kastl alle fünf vorherigen Spiele siegreich gestalten konnte, dann ist das schon außergewöhnlich. Gegen Erlbach musste die Truppe von Sven Vetter den ersten Punktverlust hinnehmen.

Kein Problem für die "Jungs vom Dorf", der Aufsteiger scheint so gefestigt, dass dies überhaupt überhaupt keine Auswirkungen haben könnte. Auch nicht, wenn am Samstagnachmittag der Sportbund aus Traunstein nach Kastl reist. Die Bilanz der Chiemgauer kann sich aber auch sehen lassen: Immerhin elf Zähler auf dem Konto der Reil-Mannen.

Doch der Sportbund ist gewarnt: Kastl gehört in dieser Spielzeit zu den besten Offensivteams der Liga. Der TSV trifft durchschnittlich doppelt pro Partie - und will das auch ganz sicher wieder am Samstag gegen die Traunsteiner versuchen.

Vilsbiburg - FC Töging

Töging ist das Problemkind der Inn/Salzach-Vertreter - und der gesamten Landesliga. Letzter Platz, drei Punkte, kein Sieg. Das hat man sich komplett anders vorgestellt vor der Saison. Zwar war den Verantwortlichen klar, dass Höhenflüge nicht möglich sind, als Schlusslicht sah man sich aber keinesfalls.

Kopf hoch, weitermachen! Am besten schon am Samstag, dann geht es nach Niederbayern. Mit Vilsbiburg wartet mit Sicherheit ein sehr unangenehmer Gegner, eine Übermannschaft ist der TSV aber nicht. Knapp über dem Strich halten sich die Akteure von der Vils, auch nur sechs Zähler stehen auf dem Punktekonto.

Wenn Schiedsrichter Andreas Dinger um 17 Uhr die Partie freigibt, dann muss Töging die Chance nutzen - und im Idealfall alle drei Punkte mit nach Hause nehmen. Es wäre zumindest ein schöner Premierensieg für die Bichlmaier-Elf.

Türkgücü München - Sportbund Rosenheim

Etwas besser, wenn auch nicht gut, steht der SB-DJK Rosenheim derzeit in dem Klassement der Landesliga Südost. Punktgleich mit den Vilsbiburgern, sechs Punkte aber auch definitiv zu wenig für die Ansprüche der Grün-Weißen.

Wie schon bei den Töginger - auch in Rosenheim drückt der Schuh im Angriff. Sechs Mal erst konnte der Sportbund netzen, das ist zu wenig, kann sich aber schnell ändern. Sonntag um 15 Uhr stößt die Wirkner-Truppe in München beim SV Türkgücü an.

Mit Müh und Not hielten sich die Landeshauptstädter in der Liga - und das auch nur dank einer starken Rückserie im Frühjahr 2016. Die Vergangenheit hat man auf dem SBR-Campus mittlerweile auch abgehakt - der Blick richtet sich nach vorne. Drei Punkte zum Wiesnstart, damit könnte man leben in Rosenheim.

ESV Freilassing - SE Freising

Auch wenn es dafür schon ein bisschen früh ist am achten Spieltag: Doch wenn am Sonntagnachmittag der ESV Freilassing die SE aus Freising empfängt, dann spielt der mögliche Abstieg zumindest eine kleine Rolle - vorallem bei den Gästen.

Der Elfte hat den 14. der Tabelle zu Gast, hier dürfte Brisanz drin sein. Die unbeschwerten Zeiten der Bezirksliga-Zeit sind in der Grenzstadt zwar vorbei, doch die Mannschaft hat das Potenzial den Klassenerhalt zu schaffen. Zwar nicht an diesem Wochenende, aber im nächsten Frühjahr.

Dass die Eisenbahner es drauf haben, zeigten sie vor zwei Wochen: Mit 4:1 wurde der TSV wieder nach Karlsfeld heimgeschickt. Gelingen könnte es wieder am Sonntag, um 15 Uhr ist auch hier der Anpfiff. Alles wartet auf die nächste Offensiv-Show in Freilassing.

Quelle: rosenheim24.de

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