Kirchanschöring siegt in München

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Der Fußball-Landesligist SV Kirchanschöring hat den nächsten Härtetest beim SV Türk Gücü Ataspor München erfolgreich mit einem 2:0-Sieg bestanden, denn auf dem kleinen, harten Kunstrasenplatz der getrost als Oldtimer seiner Zunft bezeichnet werden darf, zeigten sich die Gelb-Schwarzen in der Lage sich den Bedingungen anzupassen. So standen anstatt spielerischer Finesse diesmal kämpferische und willensstarke Tugenden auf dem Programm. Nach dem dritten Sieg in Serie und das ohne Gegentreffer kursiert der SVK weiter auf dem zweiten Tabellenplatz, wobei jetzt schon wieder hart daran gearbeitet wird, gegen den FC Ergolding den nächsten Dreier einzusacken. „Da wird dann auch wieder Fußball gespielt“, versprach Patrick Mölzl, Coach des SVK.

Dabei gestaltete sich der Beginn der Partie als relativ schwierig für die Gäste, denn Ataspor begann druckvoll und wollte den Vorteil ausspielen, die Bedingungen doch etwas besser zu kennen. So stellte sich in den Anfangsminuten ein Übergewicht für die Hausherren dar, allerdings ohne wirklich für höchste Torgefahr zu sorgen. Nach einigen Eingewöhnungsminuten ging nun auch immer mehr der Plan der „Anschöringer“ auf, die sich auf eine kompakte, tief stehende Ordnung konzentrierten um nach Ballgewinn geradlinig nach vorne zu spielen.

So richtig schafften es aber auch die Männer von der Ache nicht Torgefahr heraufzubeschwören, was sich den Maßen und Gegebenheiten des Untergrunds auch gar nicht so leicht gestaltete. Umso glücklicher war man am Ende darüber, dass man unmittelbar vor dem Pausenpfiff etwas Mithilfe vom Unparteiischen Mathias Zacher aus Nussdorf am Inn bekam. Dieser entschied nach einem unscheinbaren Luftkampf im Strafraum der Türken auf Elfmeter. Unter energischen Protesten der Hausherren, die den fünften Elfmeter im siebten Spiel gegen sich gepfiffen bekamen legte sich Christian Heinrich den Ball zurecht. Der waschechte „Anschöringer“ ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen und versenkte die Kugel trocken im unteren Eck.

Nach der Pause standen die Gastgeber naturgemäß unter Zugzwang, was dem SVK durchaus in die Karten spielte. Dieser stand wie auch in den Spielen zuvor sehr kompakt, wobei sich die Truppe um Kapitän Albert Eder diesmal weiter zurückzog. Dadurch entstand aber auch kaum Raum für die Türken, die vehement anrannten, allerdings im letzten Drittel glücklos blieben. Besser machte es der SV Kirchanschöring rund acht Minuten vor Schluss. Nachdem Christian Heinrich nach einem guten Dribbling noch beim Abschluss gestört wurde, fiel die Kugel Stephan Schmidhuber vor den Schlappen, dieser ließ sich nicht zwei Mal bitten und versenkte das Leder zum 2:0 im Netz. Dabei blieb es schlussendlich auch, was den „Anschöringern“ großen Grund zur Freude bereitete. „Heute hat die glücklichere Mannschaft gewonnen, aber wir sind sehr glücklich über die drei Punkte. Wir haben sehr einfachen Fußball gespielt und ganz tief gestanden, das nicht ganz meine Art ist, aber heute absolut erforderlich war“, so Patrick Mölzl, der sich mit seinen Mannen bereits wieder auf Samstag freut, wenn der FC Ergolding zu Gast ist.

Quelle: rosenheim24.de

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