Knapper aber verdienter Sieg für Töging

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Der SV Kirchanschöring hat seine wichtige Auswärtsaufgabe, ehe es in die Wochen der Wahrheit geht, gegen den TSV Eching knapp, aber letztlich verdient gemeistert. Im Willi Widhopf Stadion brachte Christian Heinrich seine Farben kurz vor der Pause in Führung. Für „Heini“ war es Saisontreffer Nummer sieben und zum zweiten Mal in Folge wie gegen Dachau der erste Treffer des Spiels, der den SVK auf die Siegerstraße brachte. Für die Gäste traf nach 71 Minuten wer sonst als der ewige Kirchanschöringer Schreck Fabijan Hrgota egalisierte. Doch auch der 37-Jährige war sechs Minuten später machtlos, als Bernd Eimannsberger nach seiner Einwechslung ein echtes Pfund entwischte – eines der Marke „Tor des Monats“.

  Schiedsrichterin Marieta Menner aus Mauerbach hatte die Partie gerade angepfiffen, da legten die Kontrahenten gleich ordentlich los, mit dem Fuß auf dem Gas, so hätte mit etwas Glück Stephan Schmidhuber bereits nach einer Minute, als er Echings Keeper Mustafa Heß attackierte und somit einen Pressball provozierte schon für ein echtes Ausrufezeichen sorgen können. Im Eiltempo ging es weiter, diesmal auf der anderen Seite als nach einem Angriff der Hausherren SVK-Schlussmann Lu Hoyer bereits überwunden war, Yasin Gürcan aber hellwach in die Presche sprang und den Ball klärte (12.). Hoyer – mehr als nur eine gute Vertretung für den verletzten Dennis Kracker – hatte gar nicht wirklich Zeit zum durch schnaufen, da riss er die Arme schon in die Höhe, weil Manuel Omelanowsky das Leder aus halbrechter Position volley voll traf und Mustafa Heß zu einer Glanztat zwang (14.).   Eine Landesligapartie mit Pfiff, wobei auf dem Feld mehr geboten war, als hinter und neben den Kulissen, denn beim TSV Eching scheint der Fußball an Reiz verloren zu haben, häufige Personalwechsel, wenig Identifikationsfiguren und vieles mehr sind Gründe warum schlappe 90 Besucher den TSV, immerhin gegen den Tabellenzweiten sehen wollten. Den „Anschöringern“ war´s egal, sie verzeichneten ein klares Chancenplus in Durchgang eins, das kurz vor dem Pausenpfiff zum 1:0 für gelb-schwarz führte: Flo Hofmann zirkelte einen Flankenball in den Sechzehnmeterraum, genauer auf das lange Fünfereck, wo Christian Heinrich goldrichtig stand und in Torjäger-Manier einnickte – 1:0 (41.). Eine Pausenführung die vor allem aufgrund der ersten 30 Minuten auch hätte höher sein können, denn „Anschöring“ spielte gut und besser, lediglich vor dem Tor hätte es noch öfters zwingend werden dürfen.   Im zweiten Durchgang starteten die Teams weniger turbulent, stattdessen gestaltete sich das Geschehen ausgeglichener, wobei der SVK immer noch deutliche Feldvorteile besaß und Eching bespielte, während sich die Schwarz-Weiße eher über Konter und Standards definierten. Einziger Vorwurf an die Gäste war, dass sie die Echinger zu lange im Spiel ließen, das sollte sich nach 71 Minuten rächen, als natürlich Fabijan Hrgota – getreu dem Motto „he scores when he wants“, zumindest gegen Kirchanschöring – von links abzog und den Ausgleich markierte. Es spricht aber eindeutig für die Qualität des SV Kirchanschöring, dass in den Folgeminuten dann noch eine Schippe drauf gelegt wurde. Und dann, als die Uhr auf 75 Minuten stand, schlug die Stunde von Bernd Eimannsberger: Frisch auf dem Feld fasste sich der Mittelfeldmann aus 25 Metern ein Herz und wuchtete die Kugel unhaltbar für Heß ins Kreuzeck.   Das wäre es dann auch gewesen, hätte nicht ein Echinger noch zum Schluss für einen faden Beigeschmack gesorgt, als Christian Jung bei einer Standardsituation plötzlich einen Ellebogen im Gesicht hatte, der ihm, so stellte sich später raus wohl die Nase brach. Ansonsten aber ein guter Tag, für hochverdiente Sieger, die nun brennen auf die Spitzenspiele gegen Töging, Hallbergmoos und Freising…   Pressemitteilung SVK

Quelle: rosenheim24.de

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