Beinschuss-Rückblick: Nur der FC Mühldorf kann Neuötting stoppen!

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Szenen aus dem Mühldorfer Relgationsspiel in Siegsdorf: Gemeinsam will soll es diesmal über den direkten Weg in die Kreisliga gehen.

Die Kreisklasse 3 verabschiedet sich in die Winterpause. beinschuss.de blickt auf eine spannende und ereignisreiche erste Saisonhälfte zurück.

Am 15. August starteten die 13 Teams in eine neue Spielzeit. In diesen über drei Monaten hat sich viel getan. Wir blicken zurück auf die Herbstrunde der Kreisklasse 3 – aber natürlich wagen wir auch schon einen Blick in die Zukunft:

Das Führungsduo

Recht schnell hat sich der Zweikampf herauskristallisiert: Der TSV Neuötting und der FC Mühldorf dominieren das Geschehen in dieser Liga. Zwar nicht nach Belieben, jedoch bereits so deutlich, dass man sagen kann: Der Aufstieg geht nur über diese beiden Manschaften.

Neuötting thront mit 30 Zählern und einem fantastischen Torverhältnis von 34:10 (beides Spitzenwerte) über dem Rest des Klassements. Die Kagerer-Auswahl hat als Saisonziel einen Platz im Mittelfeld ausgegeben. Zumindest zur Pause hat der TSV diese Vorgaben mehr als übertroffen.

Ein Pünktchen dahiner, aber auch eine Partie mehr absolviert, folgt der FC Mühldorf. Dass die Truppe von Jens Kern oben mitspielt, ist eher wenig überraschend. Mit sehr viel Pech vergab der FC die Relegation zur Kreisliga. Siegsdorf drehte ein 1:3 aus dem Hinspiel.

Mühldorf wird wohl alles daran setzen, nicht wieder über den Zweiten Rang in die „Playoffs“ zu müssen. Anfang April kann die Kern-Elf zumindest schon mal die richtigen Weichen stellen: Im direkten Duell zuhause mit Neuötting.

Die Verfolger

Sie haben noch eine Chance auf einen der ersten Plätze, doch wird diese Möglichkeit wohl eher theoretisch sein und bleiben. Denn das Trio aus Tüßling (24), Reischach (20) und Pleiskirchen (18) ist schon recht weit weg. Da müssen die ersten schon gewaltig patzen.

Logischerweise hat der SV Tüßling noch die besten Karten, einen Ausrutscher nutzen zu können. Der SV ist der Minimalist unter den Kreisklassisten. Wenige Tore selber geschossen, wenige kassiert. Doch auch das reicht – 21:11 das Verhältnis der Treffer.

Gegen Neuötting konnten die Tüßlinger sogar einen Punkt erkämpfen, gegen Mühldorf kam man aber wieder schnell auf den Boden der Tatsachen an.

Das Mittelfeld

Die Grenze hier zu ziehen fällt schon schwerer. In der Mitte der Rangliste der Kreisklasse 3 finden sich am ehesten Altötting und Winhöring wieder. Mit 17 beziehungsweise 16 Zählern reicht es für Platz sechs und sieben.

Beide Mannschaften weisen eine fast neutrale Statistik auf und können auf eine Hinserie zurückblicken, die sowohl von einigen Siegen, wie auch einigen Pleiten geprägt war. Nach oben wird nichts mehr möglich sein – der Abstand schlichtweg zu groß.

Und wenn schon nach oben hin nichts mehr drin ist, sollte man zumindest den Rückspiegel und die Verfolgervereine beachten: Denn der Rückstand zu

der Gefahrenzone

ist überschaubar klein. Hier tummeln sich die Teams aus Unterneukirchen, Engelsberg und der SV Oberbergkirchen. Der SVU und der TuS mit 15 Zählern sogar nur einen Zähler von Winhöring getrennt. Es ist eng im Keller! Patzer werden sofort bestraft und sofort steht man auf einem der Abstiegsrelegationsplätzen.

Dort rangieren zur Winterpause die Zweitvertretung des Bayernligisten aus Erlbach (13 Punkte) und auch Linde Tacherting (10) hält sich unfreiwillig im rot markierten Bereich auf. Erst am achten Spieltag war es übrigens soweit, als der SVT seinen ersten Dreier einfahren konnte. Gegen Oberbergkirchen konnte Tacherting erstmals dreifach punkten und kurz darauf die rote Laterne abgeben.

Das Schlusslicht

Und diese Laterne trägt mittlerweile der TuS Mettenheim. Bereits etwas abgeschlagen ist das Schlusslicht. Erst einmal ging der TuS als Sieger vom Platz: Am 12. September hieß es gegen Tacherting 1:0. Dazu gab es noch zwei Remis, dementsprechend nur fünf Zähler für die Mannschaft von Johannes Dreier.

Dringend muss in der Gemeinde wieder gewonnen werden – und zwar mehr als einmal. Der Witterung zum Opfer gefallene letzte Spieltag wäre ideal gewesen ein Zeichen zu setzen, doch die Partie gegen den direkten Konkurrenten Unterneukirchen fand bekanntlich nicht statt. Vielleicht hebt sich das Sorgenkind die Erfolge auch einfach für die Frühjahrsrunde auf...

Quelle: rosenheim24.de

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