Bezirksliga Ost: Relegationsregel auf den Kopf gestellt

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Winkler (li.) und Schulte

Die Bezirksliga-Tagung in Planegg hat eine einschneidende Veränderung mit sich gebracht. Beinschuss.öde war mit dabei und hat für Euch die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Aus Planegg berichtet Tobias Ruf

Die diesjährige Bezirksliga-Tagung des Bayerischen Fußball-Verbandes in Planegg war mit Spannung erwartet worden. Schließlich galt es, übere eine mögliche, neue, Relegationsregelung abzustimmen.

Nach der Begrüßung durch den Spielleiter Wolf-Peter Schulte und einem kurzen, durchweg positiven Rückblick auf die vergangene Saison, lag es an den Vereinen, über die künftige Regelung der Relegation um den Klassenverbleib zu entscheiden.

Ein heißer Diskussionspunkt seitens der Vereine war, dass die Kreisligatagung beschlossen hatte, die Saison zwei Wochen später zu beginnen und entsprechend zwei Wochen später enden zu lassen. Damit hätten die Releganten aus den Bezirksligen zwei Wochen Pause zwischen dem Ende der Meisterschaft und einem möglichen Beginn der Relegationsphase.

Zur Auswahl standen nun drei Varianten:

1. Drei Vereine steigen direkt ab, die Qualifikanten (in diesem Falle die 13. jeder Liga) warten nicht auf das Meisterschaftsende in den Kreisligen und spielen untereinander einen Nichtabsteiger wie folgt aus:

   Alle drei Mannschaften spielen in einfacher Runde Jeder gegen Jeden und haben jeweils ein Spiel zu Hause (A-B; Verlierer - C; C- Sieger A-B) Die Mannschaften hinter den Kürzeln A, B und C werden jeweils ausgelost. Der Sieger dieser internen Qualifikationsrunde bleibt in der Liga, beide anderen Teams steigen direkt ab. Die weiteren freien Plätze werden unter den Releganten aus den Kreisligen ermittelt.

2. Zwei Vereine steigen direkt ab, dem Drittletzten wird jeweils ein Viertletzter einer anderen Bezirksliga zugelost. Die Verlierer dieser Paarungen aus Hin- und Rückspiel steigen ab, die Sieger nehmen an einer weiteren Qualifikationsrunde mit den Kreisliga-Zweiten teil.

3. Alles bleibt wie in der Vorsaison

Unter der Leitung des Bezirksvorsitzenden Horst Winkler nahm die Tagung die erste Variante mit qualifizierter Mehrheit an, damit wird die Relegation schlanker und übersichtlicher gemacht.

Schulte begrüßte das Ergebnis. "Ich halte die erste Variante für die mit Abstand sinnvollste Lösung. Ich habe sie in allen möglichen Konstellationen und Varianten durchgerechnet, sie hat keine Lücken", sagte der Spielleiter nach der Tagung im Gespräch mit beinschuss.de.

Änderung auch beim Verhätnis Erster zu Zweiter Mannschaft

Zudem wurde vom Verband festgleget, dass Spieler aus den ersten Mannschaften, die in ihren jeweiligen Teams mindestens fünf Mal in der Rückrunde in der ersten Halbzeit aufliefen, nicht in den Relegationsspielen der zweiten Mannschaften eingesetzt werden dürfen. 

Dies sorgte für leichten Unmut und Diskussionen, insgesamt zeigten sich die Vereine aber mit dem Verlauf des Abends zufrieden und so nahm die Tagung in Planegg ein entspanntes Ende.

Quelle: rosenheim24.de

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