Mit breiter Brust gegen Bayern und Ribéry

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Der TSV 1860 Rosenheim kämpft am Samstag um den Klassenerhalt und trifft dabei auf einen hochkarätigen Gegner, der einen prominenten Namen aufbieten könnte.

Der TSV 1860 Rosenheim kämpft am Samstag um den Klassenerhalt und trifft dabei auf einen hochkarätigen Gegner, der einen prominenten Namen aufbieten könnte.

Es wird ernst für die Sechziger. Am Samstag um 14 Uhr steigt im Grünwalder Stadion das letzte reguläre Spiel der Saison, dabei treten die Innstädter gegen den bereits feststehenden Meister vom FC Bayern München an.

Es geht in der Landeshauptstadt um nichts geringeres als den direkten Verbleib in der Regionalliga Bayern. Den Relegationsplatz haben die Mannen um Teamchef Thomas Siegmund und Trainer Patrik Peltram nach dem 2:1 über Schweinfurt zwar schon in der Tasche, doch auch der Sprung über den Relegationsstrich ist noch möglich (zur Tabelle).

Hinspiel in guter Erinnerung

Voraussetzung dafür ist ein Sieg gegen die Bayern und eine gleichzeitige Niederlage des SV Heimstetten in Schweinfurt.

Das Trainergespann gibt sich trotz der schweren Aufgabe zuversichtlich. "Wir haben in Rosenheim ein starkes Spiel gegen die Bayern abgeliefert, warum soll uns das nicht auch in München gelingen", sagte Peltram gegenüber beinschuss.de.

Dabei trifft Peltram den Nagel auf den Kopf, denn der TSV agierte im Hinspiel gegen den Ligaprimus lange auf Augenhöhe. Rosenheim ging bereits in der ersten Minute in Führung und kassierte erst in den Schlussminuten die beiden Gegentreffer zum 1:2-Endstand (zum Stenogramm des Hinspiels).

"Wir müssen giftig sein"

Teamchef Siegmund schließt sich den selbstbewussten Tönen Peltrams an und weiß genau, worauf es gegen die Reserve des deutschen Rekordmeisters auch ankommt. "Wir müssen mit unserer giftigen Rosenheimer Art auftreten, dann ist in München alles drin", sagte Siegmund zu beinschuss.de und strahlte dabei sichtlich Zuversicht aus.

Dazu hat der Teamchef der Rosenheimer auch allen Grund, denn nach zuvor vier Spielen ohne Sieg gelang im Heimspiel gegen Schweinfurt ein überzeugender Heimerfolg.

Dabei war es die von Siegmund geforderte "giftige Art", die die Tür zum Sieg öffnete. Ebene jene Einstellung könnte am Samstag ein prominenter Name in Reihen der Bayern zu spüren bekommen.

Ribéry steht bereit

Steven Ribéry, seines Zeichens Bruder des europäischen Fußballer des Jahres Franck Ribéry, gab am vergangenen Wochenende sein Debüt für die U23 des FCB und könnte auch gegen 1860 wieder für die Roten auflaufen.

Ob mit oder ohne den Franzosen, der FCB geht als klarer Favorit ins Spiel gegen Rosenheim. Fraglich ist allerdings, ob die Bayern am Samstag alles investieren werden, um die drei Punkte in München zu behalten.

Denn Meister ist München bereits, allerdings steht für den anvisierten Aufstieg in die dritte Liga noch die Relegation aus, für die die Bayern alle Kräfte und ein vollzähliges Personal benötigen.

1860 zählt auf Fans

Alle 1860-Fans, die den TSV in München unterstützen wollen, können am Spieltag noch Karten an der Tageskasse erwerben. Rosenheim zählt im hoffentlich letzten Spiel dieser Saison auf seine Anhänger und freut sich auf zahlreiche Schlachtenbummler, die den Weg ins Grünwalder-Stadion antreten.

Quelle: rosenheim24.de

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