Buchbach: Klarer Favorit beim Schlusslicht? Von wegen!

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Christian Brucia ist am Samstag in Seligenporten wieder dabei.

Brucia wieder dabei - Motz fehlt weiterhin

Nach dem 3:1 gegen Illertissen fährt der TSV Buchbach am morgigen Samstag mit breiter Brust zum Gastspiel beim SV Seligenporten (Anpfiff 14 Uhr) . Das Schlusslicht der Fußball-Regionalliga Bayern hat zwar seit dem Saisonstart vor allem Probleme in der Offensive, ist aber dennoch alles andere als Kanonenfutter.

„Wir werden Seligenporten auf keinen Fall unterschätzen“, sagt Walter Werner, der weiß, dass die Klosterer meist nur ganz knapp Niederlage einstecken mussten und auch in der vergangenen Saison zwei Mal gegen Buchbach als Sieger vom Platz gegangen sind. „Seligenporten hat schon gegen einige sehr gute Mannschaften in der Liga Punkte gesammelt, da Buchbach in der vergangenen Saison so generös war, wird es diesmal nichts geben. Es wird eng werden, aber wir wollen das Spiel mit einem Tor Unterschied gewinnen“, so der Buchbacher Co-Trainer, der anfügt: „Und wenn wir dabei wieder unsere gute Kondition unter Beweis stellen müssen und den Siegtreffer erneut in der Schlussphase erzielen.“

Hellinger und Stijepic angeschlagen

Bei den Gastgeber ist Christian Brucia nach abgelaufener Rot-Sperre wieder mit von der Partie, dagegen fällt Simon Motz wegen Problemen im Oberschenkel weiter aus. Werner: „Wir wollen da kein Risiko eingehen.“ Angeschlagen sind auch Maxi Hellinger und Mijo Stijepic, die beide gegen Illertissen Schläge abbekommen haben. Hellinger hat’s am Knöchel erwischt, Stijepic an der Wade. Beide konnten am Mittwoch noch nicht das volle Programm im Training absolvieren, doch Werner ist zuversichtlich, dass es bis zum Samstag reicht: „Wir werden mit 16 bis 17 Mann nach Seligenporten reisen und versuchen die Punkt zu holen.

Vielleicht ist ja am Ende die mentale Stärke ausschlaggebend. Mannschaften, die im Tabellenkeller stehen sind zwar immer gefährlich, aber Mannschaften, die weiter oben angesiedelt sind, haben in den entscheidenden Situationen oft mehr Glück.“ Logisch: Das Selbstvertrauen eines Schlusslichtes ist nie so groß wie das einer guten Mittelfeldmannschaft und natürlich lastet auf dem Träger der roten Laterne auch weit mehr Druck, der schnell zur Verkrampfung führen kann.

Vermeintliche Heilsbringer noch ohne Wirkung

Seligenportens Trainer Florian Schlicker, der die Mannschaft in der vergangenen Saison übernommen hat und damals schon einige neue Kräfte einbauen musste, hat vor der Saison seinen kompletten Sturm verloren und konnte das Trio Dominik Stolz, Cem Ekenci und Matthias Katerna, das zusammen 33 Treffer erzielt hat, bislang nicht adäquat ersetzen. Mit drei Treffern ist Neuzugang Patrick Schwesinger bislang noch erfolgreichster Angreifer, deswegen hat Seligenporten im August noch einmal nachjustiert und Patrik Nagy aus Ungarn, Marcel Mosch (Kickers Offenbach) und Raffael Grigorian (Eintracht Frankfurt) verpflichtet.

Bislang mit überschaubarer Wirkung. Werner: „Es ist natürlich immer schwierig, wenn man im August noch Spieler dazu holen muss. Die haben die Vorbereitung nicht mitgemacht, oft stimmt die Abstimmung nicht - das ist nicht einfach.“ Zumal ja von den vermeintlichen Heilsbringern meist auch zu viel erwartet wird.

MB.

Quelle: rosenheim24.de

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