Paukenschlag: Marc Bruche wechselt nach Kirchanschöring!

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Marc Bruche im roten Trikot beim Spiel gegen Landshut

Fußball-Bayernligist SV Kirchanschöring kann zum Ende der Wechselfrist einen weiteren, hochkarätigen Neuzugang vermelden. Wie der Verein in einer Pressemeldung mitteilt, ist es dem Engagement von Cheftrainer Patrick Mölzl zu verdanken, dass Marc Bruche vom Liga-Konkurrenten aus Erlbach ins Salzachtal wechselt. Bruche wird bereits in diesen Tagen am SVK-Vorbereitungsprogramm teilnehmen. Beim SV Erlbach erzielte Bruche in der letzten Landesliga Saison 15 Tore und zwei zusätzlich in den wichtigen Aufstiegs-Relegations-Spielen. In der Bayernliga kam Bruche verletzungsbedingt nur zu sechs Einsätzen.

"Ich fand Kirchanschörings Spielstärke schon immer bemerkenswert" Mit dem Neuzugang werden die Gelb-Schwarzen in der Offensive noch „variabler und unberechenbarer“, so Spielertrainer Mölzl, der sich sichtlich erfreut zeigte, „dass Bruche sich für den SVK entschieden hat“. Bruche selbst sagt zu seinem Wechsel: „Ich kannte Kirchanschöring ja schon aus der Landesliga und habe die Spielstärke immer bemerkenswert gefunden“. Wie ihm Patrick Mölzl dann die „Philosophie erklärt“ habe, „hatte ich das Gefühl, dass ich, wenn ich dabei bin, einfach noch viel dazu lernen kann“.

Mölzl und SVK-Fußball-Vorstand Rudi Gaugler seien „unglaublich offen“ gewesen, das habe Bruche so „nicht gekannt“. Er freue sich auf die Mannschaft, das Trainer-Gespann und hoffe seinen Teil beitragen zu können. „Die Heimspiele werden bestimmt auch Wahnsinn, da ist ja immer viel los“, so Bruche mit Vorfreude auf die Rest-Rückrunde in der Bayernliga Süd.

Erlbach vom Wechsel überrascht

Auch der SV Erlbach hat inzwischen Stellung zum sofortigen Wechsel von Marc Bruche genommen. In einer Pressemeldung schreibt der Verein: Als wir nach dem Testspiel beim Regionalligisten SV Schalding-Heining in Erlbach angekommen sind meldete sich Marc Bruche bei den Verantwortlichen, er möchte den Erlbach noch verlassen, nannte aber noch keinen Verein.

Etwas überrascht waren wir zu diesem Zeitpunkt schon, denn Marc hatte ja beim Testspiel noch mitgewirkt. Am Abend gab er uns noch einmal Bescheid, es würde sich doch kein Verein bei uns melden und es bleibt alles beim Alten. Am Sonntagvormittag bat er uns dann doch seinen Vertrag aufzulösen sodass er zum SV Kirchanschöring wechseln kann. Erfreut waren wir über diese Nachricht natürlich nicht zumal Kirchanschöring als Mitkandidat für die Abstiegsränge in der Bayernliga zählt.

"Reisende soll man nicht aufhalten"

Nach einem Austausch mit der Abteilungsleitung, den Trainern und der Vorstandschaft kam man zu dem Ergebnis, Reisende soll man nicht aufhalten. Der Vertrag wurde am Sonntag, den 31. Januar, aufgelöst.

Marc Bruche wechselte im August 2014 vom TuS Pfarrkirchen zum SV Erlbach, fügte sich gut in die Mannschaft ein, hatte aber Pech, dass er sich das Syndesmoseband gerissen hatte und lange pausieren musste. Er arbeitete sehr viel, kämpfte sich zurück und war bald wieder ein wichtiger Teil der Mannschaft. Als größten sportlichen Erfolg konnte er mit seinen Mannschaftskollegen im Sommer 2015 den Aufstieg mit dem SV Erlbach in die Bayernliga feiern.

Erneutes Pech widerfuhr ihm in der Saisonvorbereitung bei einem Spiel in Landshut, als er sich wieder das Syndesmoseband gerissen hatte. Wieder eine lange Leidenszeit und eine harte Aufbauphase stand ihm bevor. Diese meisterte er und konnte gegen Ende 2015 schon wieder Teileinsätze verbuchen.

"Marc kann mit seinem Torriecher Spiele entscheiden"

Marc hatte in den Wintermonaten wie seine Mannschaftskollegen das von den Trainern vorgegebene Programm absolviert. Beim Trainingsauftakt war das Trainerteam sehr erfreut, denn alle hatten sich an das Programm gehalten, was man am Fitnesszustand der Mannschaft erkennen konnte. Auch Marc Bruche war wieder körperlich in der Verfassung wie vor seiner Verletzung, was die Trainer sehr freute, denn ein Marc Bruche kann ein sehr wichtiger Spieler im Team sein, der die Gabe hat, mit seinem Torriecher Spiele zu entscheiden.

Gehadert hat er allerdings schon seit ein paar Wochen, dass er vielleicht keine Chance mehr hat in der Mannschaft zu spielen. Das waren die Trainer und die Abteilungsleitung schon gewohnt, denn seine Meinung war am nächsten Tag schon wieder revidiert. Jetzt aber ist das Kapitel von allen Beteiligten zu den Akten gelegt und man konzentriert sich auf Seiten des SV Erlbach nur noch auf eines: Den Verbleib in der Bayernliga. Die Mannschaft macht einen sehr guten Eindruck, die Wechselfrist ist endgültig zu Ende und jetzt kann sich der Verein nur noch Wünschen, dass sich keine Spieler verletzen.

Quelle: rosenheim24.de

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