"Seerosen" - Mit Kampf und Leidenschaft zur großen Überraschung

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Der TSV Waging am See empfängt am Wochenende den Tabellenführer aus Traunstein und weiß genau, welche Attribute es an diesem Tag abzurufen gilt. Die zweite Mannschaft hat unterdessen eine Art "Mission Impossible" vor der Brust..

Der TSV Waging am See empfängt nach der verdienten Auswärtsniederlage vom vergangenen Freitag in Ebersberg den Sportbund Chiemgau Traunstein zum großen Kreisstadtderby. Anpfiff auf der Sportanlage Waging ist am Samstag um 14:30 Uhr, die "Seerosen" brennen dabei auf Wiedergutmachung.

In den Augen von Cheftrainer Bernhard Zeif konnte sein Team in allen Mannschaftsteilen nicht an die Leistung vom 3:1-Heimerfolg über den ESV Freilassing anknüpfen und hat unter dem Strich "zu viele einfache Fehler" gemacht.

Trotz der 2:3-Niederlage gegen die "Eber" bescheinigt Zeif seiner Mannschaft aber eine "gute Moral", schließlich sei man nach einem 0:2-Rückstand ziwschenzeitlich noch auf 2:2 herangekommen.

"Schnörkellos, konzentriert, konsequent"

Dass Moral aber alleine nicht ausreicht, ist auch dem Trainer klar und so heißt es gegen den Tabellenführer aus Traunstein neben einer großen Portion Moral auch sportliche Komponenten abzurufen. Zeif setzt gegen den "klaren Favoriten" auf Konzentration, Laufbereitschaft und eine geschlossene Mannschaftsleistung und hat sich einen klaren Matchplan zurechtgelegt.

In der Defensive wird die Mannschaft versuchen, dem besten Angriff der Liga (40 Tore) mit taktischer Disziplin, kompaktem und aggressivem Spiel und höchster Konzentration zu begegnen, um dann schnell umzuschalten und die eigenen Angriffe "schnörkellos, konzentriert und konsequent zu Ende zu spielen".

Zwei Fragezeichen im Waginger Kader

Die "Seerosen" wollen der "derzeit konstantesten Mannschaft der Bezirksliga" einen großen Kampf liefern und hoffen dabei auf zahlreiche und tatkräftige Unterstützung durch das Publikum.

Nicht mitwirken kann Stefan Mühlthaler, der mit einem Teilabriss des Meniskus und einer Innenbanddehnung leider schon in der Winterpause ist. Franz Eder und Kapitän Hans Huber liegen mit leichter Grippe im Bett und konnten nicht am Abschlusstraining teilnehmen. Ein Einsatz der Beiden wird sich wohl erst am Samstag entscheiden. Ansonsten ist der Kader trotz der einen oder anderen kleineren Blessur komplett.

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Können die „Seerosen“ den Herbstrunden-Abschluss positiv gestalten?

Die Zweite der "Seerosen" bekommt mit dem SC Inzell 1 einen fast übermächtigen Gegner vorgesetzt. Die Waginger müssen gegen den klaren Favoriten mit dem letzten Aufgebot antreten. Man kann nur hoffen, dass das Hirschhalmer-Team den Herbstrunden-Abschluss positiv gestaltet. In den letzten beiden Spielen war ein Aufwärtstrend zu spüren.

Bis dato war der Ablauf enttäuschend. Nach dem zweimaligen Aufstieg in Folge, hält das Team an der "Roten Laterne" fest. Die Mannschaft kann nur auf einen positiven Abschluss, der in ihren Händen liegt und auf die Rückrunde hoffen, um den Abstieg zu entgehen.

Zeif/Klu / Pressemitteilung TSV Waging am See

 

Quelle: rosenheim24.de

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