A 2: Söllhuben fast durch, Hochspannung um Relegation

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Beinschuss blickt auf das erste halbe Jahre in der A-Klasse 2 zurück. Der SV Söllhuben steht wohl schon zur Winterpause als Meister fest, Langeweile kommt in der A2 aber definitiv keine auf.

Das erste halbe Jahr ist rum, die 14 Mannschaften aus der A-Klasse 2 verabschiedeten sich am vergangenen Wochenende in die wohlverdiente Winterpause. Die Meisterschaft wird dem SV Söllhuben wohl nicht mehr zu nehmen sein. Die Linnemann-Elf spielt derzeit außer Konkurrenz und hat sich, aufgrund einer sensationellen Hinrunde, bereits einen beachtlichen Vorsprung erarbeitet. Dahinter bleibt es hingegen sehr spannend. Der Abstand von Tabellenplatz zwei auf zehn beträgt gerade einmal sechs Zähler. Auch im Abstiegskampf ist noch lange nichts entschieden. Schlusslicht ist aktuell der SV Nussdorf, der Abstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt mickrige vier Punkte.

Söllhuben das Maß aller Dinge    Mit 35 Zählern aus 14 Spielen hat sich der SV Söllhuben die bevorstehende Winterpause mehr als verdient. Die Mannen von Neu-Coach Matthias Linnemann sind unangefochten Tabellenerster und haben mit 49:8 Toren sowohl den besten Defensiv- als auch Offensivwert vorzuweisen. Matthias Linnemann, der unter anderem für den FC Kufstein, den FC Ismaning und beide Rosenheimer Bayernligavereine aktiv war, hat bereits bei seiner ersten Trainerstation ein dickes Ausrufezeichen setzten können. Der Spielertrainer hat eine wettbewerbsfähige Mannschaft zusammengestellt und sie in kürzester Zeit zu einem absolutem Top-Team geformt. Das hat auch unsere Beinschuss-Umfrage im vergangenen Monat gezeigt. Der SV Söllhuben wurde von unseren Lesern zur Mannschaft des Monats Oktober gekürt.   Kampf um Platz zwei   Der erste Platz ist so gut wie vergeben, doch dahinter ist noch lange nichts entschieden. Die Verfolgerrolle hat aktuell mit 23 Zählern der TSV Neubeuern inne, der Abstand auf die weiteren Aufstiegsaspiranten beträgt jedoch nur wenige Zähler. Bis auf die vier Mannschaften am Tabellenende, hat jeder noch eine realistische Chance auf den zweiten Tabellenplatz und der damit verbundenen Aufstiegsrelegation. Sogar der WSV Aschau, der aktuell den 10. Tabellenplatz belegt und damit mitten in der Gefahrenzone überwintert, liegt derzeit in Schlagdistanz zur Tabellenspitze. Der Abstand beträgt nur sechs Punkte.   Abstiegskampf    Die rote Laterne bleibt über Winter beim SV Nussdorf II. Mit nur neun Punkten überwintert die Kreisligareserve auf dem letzten Tabellenplatz. Die Situation ist zwar brenzlig aber bei weitem nicht aussichtslos. Der Abstand auf den FC Halfing und damit auch das rettende Ufer beträgt nur vier Zähler. Falls man sich beim SVN noch Chancen ausrechnet, muss in der Rückrunde eine deutliche Leistungssteigerung her. Die Bilanz von 15:58 Tore spricht Bände und zeigt, woran der SVN im nächsten Jahr arbeiten muss. Die Nussdorfer sind der Konkurrenz derzeit in allen Belangen unterlegen und müssen in der Vorbereitung auf die Rückrunde vor allem ihre Defensive stärken. Mit mehr als vier Gegentoren im Schnitt kann man in kaum einer Liga der Welt bestehen.   Ausblick    Die Rückrunde birgt somit große Spannung und wird den Mannschaften, im Abstiegs- aber auch im Aufstiegskampf, noch alles abverlangen. Selten zuvor waren die Teams in der A-Klasse 2 so nah beisammen, wie es in der aktuellen Spielzeit der Fall ist.

 

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Magazin

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare