Später Ausgleich - Erlbach lässt Punkte liegen

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Ismaning entführt Punkte aus dem Holzland

Wenn man vorne die Buden nicht macht, kriegt man sie hinten rein“ lautet eine alte Fußballerweisheit, die sich bei der Partie SV Erlbach – FC Ismaning wieder einmal bewahrheitet hat. Trotz guter Gelegenheiten musste sich die Mannschaft von Robert Berg aufgrund eines überflüssigen Gegentores mit einem 1:1 begnügen.

300 Zuschauer sahen ein kurzweiliges Spiel zweier starker Mannschaften, die vor allem in der ersten Spielhälfte auf Augenhöhe agierten. Die Gäste aus Ismaning, vor zwei Jahren noch in der Regionalliga zuhause, präsentierten sich als ernstzunehmender Gegner mit sehr guten Spielanlagen und gespickt mit exzellenten Einzelkönnern. Torszenen waren dennoch Mangelware in einer mit hohem Tempo und einiger Intensität geführten Partie. Die beste Szene in Durchgang eins leitete Sebastian Spinner ein, der sich in der eigenen Spielhälfte energisch durchsetzen konnte und einen weiten Flankenball auf Christoph Popp schlug. Dessen Abschluss strich am langen Pfosten vorbei.

Nach dem Seitenwechsel kippten die Spielanteile langsam aber zunehmend auf die Seite des SV Erlbach. Man setzte Ismaning nun deutlich mehr unter Druck und spielte ein enormes Pressing. Ronald Schmidt schlug einen Freistoß auf das Tor von Florian Preußer, den der Goalie mit einiger Mühe entschärfen konnte. Dann kam der eingewechselte Hannes Maier nach Vorarbeit von Philipp Baumann zum Abschluss, der Ball ging über den Kasten. In der 71. Minute klingelte es endlich im Tor der Gäste. Maier wurde an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht, den fälligen Freistoß servierte Spinner auf den langen Pfosten. Torwart Preußer verschätzte sich fatal, am Eck des Fünfmeterraumes lauerte Popp, heute der beste Mann auf dem Platz. Per Kopf erzielte der Stürmer die hochverdiente Führung zum 1:0. Der SVE machte weiter Druck und spielte auf den zweiten Treffer, Ismaning musste mehr riskieren und spielte mit großem Risiko. Dies eröffnete weite Räume für Konter, Marc Bruche wurde bedient und hatte die Riesenmöglichkeit zum 2:0, konnte Preußer aber nicht überwinden. Ein Abspiel auf den mitgelaufenen und gut postierten Maier wäre eine gute Option gewesen. Die Mannschaft aus Ismaning versuchte in der Schlussphase alles, Evangelos Gkoroumanos setzte fünf Minuten vor Spielende quasi zu einem Verzweiflungsschuss 20 Meter vor dem Tor an. Der Ball kam zentral auf den Kasten von Klaus Malec, der Keeper ließ die Kugel, wohl auch geblendet von der tief stehenden Sonne, zum Entsetzen seiner Mitspieler passieren. Bei diesem Spielstand blieb es trotz einer vierminütigen Nachspielzeit.

SV Erlbach:  Malec – Schreiner, Bonimeier, Schwarzmeier, Jäger (58. Penkner) – Spinner, Baumann, Schmidt, Salzinger (58. Maier) – Bruche, Popp

FC Ismaning: Preußer – Buch, Bee, Sulimani, Niedermann – Mielke, Idrizi, Ring, Beck, Ketikidis  - Ernesto

Zuschauer: 300

Schiedsrichter: Andreas Höcker (SV Schalding-Heining)

Pressemitteilung SV Erlbach

Quelle: rosenheim24.de

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