Buchbach lässt Punkte beim Schlusslicht

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Was ist ein 2:2 beim Schlusslicht wert? „In unserer Situation können wir mit der Punkteteilung gut leben“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter nach dem 2:2 am Samstag beim SV Seligenporten, zumal seine Mannschaft durch den Punktgewinn wieder auf Platz fünf in der Fußball-Regionalliga Bayern geklettert ist.

Vor dem letzten Vorrundenspiel am Samstag um 17 Uhr gegen den FCE Bamberg  haben die Rot-Weißen sechs Siege und sechs Unentschieden bei vier Niederlagen auf dem Konto. „Wenn uns nach der Vorrunde nur vier Mannschaft schlagen konnten, dann können wir mehr als zufrieden sein“, blickt der Coach schon mal auf die Saison-Halbzeit voraus, wobei Bobenstetter natürlich weiß, dass Bamberg nach der Entlassung von Trainer Roberto Pätzold mit aufgekratzter Gemütslage nach Buchbach kommen wird. „Ein Spiel gegen eine Mannschaft, bei der gerade der Trainer gewechselt wurde, ist immer unangenehm, weil man nicht weiß, was da passiert, welche Kräfte das freisetzt“, so Bobenstetter.

In Seligenporten sahen sich die Buchbacher ab der ersten Minute vehementen Angriffen der Klosterer ausgesetzt. „Wir haben damit gerechnet, dass eine Mannschaft, der das Wasser bis zum Hals steht, so agiert, aber wir konnten es nicht verhindern“, beschreibt der Coach die Anfangsphase, in der die Gastgeber bereits in der dritten Minute in Front gingen, als Marcel Mosch nach einem Getümmel im Strafraum aus kurzer Distanz traf. Bobenstetter: „Danach haben wir aber schnell unsere spielerische Linie gefunden, sind zwei Mal auf der rechten Seite über Christian Brucia super nach vorne gekommen und haben dann auch zurecht den Ausgleich geschafft.“ Aleks Petrovic und Mijo Stijepic setzten Stefan Denk mit einem tollen Zuspiel in die Schnittstelle ein und der 24-Jährige untermauerte aus halblinker Position seine Abschlussqualitäten (34.). Aber es kam noch besser, als die Buchbacher in der 42. Minute nach einem Eckball schön vor dem Strafraum kombinierten und Petrovic den Führungstreffer markieren konnte. Den erlebte Bobenstetter nach einer Reklamation zuvor bei einem Foul von Markus Grübl, das in seinen Augen zu Unrecht mit Gelb geahndet wurde, zwar von der Tribüne, aber mindern konnte das seine Freude nicht. In der zweiten Minute der Nachspielzeit durften dann aber auch noch mal die Klosterer jubeln: Eine Ecke von Patrik Nagy verlängerte Florian Bauer am kurzen Pfosten per Hinterkopf ins lange Kreuzeck. „Das war praktisch nicht zu verteidigen“, nahm Bobenstetter seine Defensive in Schutz.

Nach der Pause tat sich dann auf beiden Seiten relativ wenig. Bobenstetter: Beide Mannschaften wollten den Sieg. Wir haben ja auch deswegen drei Mal offensiv gewechselt, aber irgendwie war es ein komisches Spiel, das bereits nach 20 Minuten den Charakter einer Schlussphase hatte. Zur Pause hätte es locker auch 3:3 stehen können, aber dann hatten wohl beide Mannschaften ihr Pulver verschossen. Wir sind auf alle Fälle mit dem Resultat zufrieden.“     

SV Seligenporten: Brunnhübner - Schäf (46. Hobsch), Bauer, Braun, Räder - Schaab, Christ (46. Worst) - Richter, Mosch (84. Neziri), Schwesinger - Nagy. Trainer: Schlicker.

TSV Buchbach: Maus - Grübl, Hingerl, Maxi Hain, Alschinger - Petrovic, Knauer - Brucia, Denk (70. Breu) - Stijepic (81. Bauer), Hamberger (58. Hellinger). Trainer: Bobenstetter/Werner.

Tore: 1:0 Mosch (3.), 1:1 Denk (34.), 1:2 Petrovic (42.), 2:2 Bauer (45. + 2)

Schiedsrichter: Pflaum (SV Dörfleins)

Zuschauer: 223

Gelb: Bauer, Nagy - Denk, Grübl, Alschinger, Hellinger

Besonderheiten: keine.

MB.

Quelle: rosenheim24.de

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