TSV 1860 München II - TSV 1860 Rosenheim 1:0

"Wir waren die bessere Mannschaft!"

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Enttäuschte Gesichter beim TSV 1860 Rosenheim. In München gab es trotz bester Chancen keine Punkte für die Seidel-Elf.

München - Eigentlich ist man beim TSV 1860 Rosenheim nicht ganz unzufrieden mit dem Saisonstart. Spielerisch und kämpferisch können sich die Rothosen kaum einen Vorwurf machen, dennoch konnte man bisher nicht über ein Remis hinauskommen. Einen neuen Versuch gab es beim TSV 1860 München II.

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1860 gegen 1860. Das Grünwalder Stadion in München war das Ziel der Mannschaft von Trainer Klaus Seidel. Nach dem 1:1 Remis am Freitag daheim an der Jahnstraße gegen Bayreuth ging es nun gegen die Löwen-Reserve.

Retter an der Linie

Die Münchner ganz klarer Favorit. Daniel Bierofka, der im Frühjahr die Zweitliga-Truppe zum Klassenerhalt coachte, wieder mit dem Kommando der Regionalliga-Mannschaft.

Die "kleinen Löwen" konnten aus den bisherigen drei Partien immerhin sechs Zähler mitnehmen, die Oberfranken aus Bayreuth sorgten mit dem Sieg über die Blauen für eine kleine Überraschung - so etwas war auch den Rosenheimer zuzutrauen.

Hochkaräter vergeben

Die Gäste starten gut, besser als die Hausherren an der Grünwalder Straße. Ein Chancenplus auf Seiten der Rosenheimer, doch es blieb eben bei diesen Chancen. Die teilweise hochkarätigen Gelegenheiten, die Anzeigentafel auf 0:1 zu stellen, wurden vergeben.

"Zur Halbzeit muss es eigentlich schon 2:0 oder 3:0 für uns stehen", merkte Hans Kroneck, der Sportliche Leiter des Teams, an. Im Beinschuss-Gespräch nach dem Spiel wurde deutlich, dass die Rosenheimer nicht konsequent genug mit ihren Chancen umgingen.

Schiri gibt Treffer nicht

Einmal landete der Ball aber im Netz der Gastgeber, Sascha Marinkovic spitzelte das Leder am starken Schlussmann der Löwen vorbei ins Tor, doch der Unparteiische hatte zuvor einen Regelverstoß erkannt und gab den - aus Sicht der Rosenheimer korrekten Treffer - nicht.

Nach dem Seitenwechsel versuchte die Truppe von Trainer Seidel weiter ihr Möglichstes. Doch das Spielgerät wollte einfach nicht im Kasten der Junglöwen unterkommen. Dafür klingelte es im eigenen Gehäuse.

Chancen müssen besser genutzt werden

63 Minuten waren absolviert, als nach einem abgefälschten Schuss Christoph Daferner irgendwie an den Ball kam und das Leder im Tor von Keeper Süßmaier unterbrachte. 1:0, Rosenheim in Rückstand.

Und diesem Rückstand liefen die Innstädter hinter, doch am Ende reichte die Zeit nicht mehr. Zum dritten Mal geht der Aufsteiger in dieser Spielzeit als Verlierer vom Platz. Kroneck, der mit der Leistung des Schiedsrichter und der Chancenverwertung nicht zufrieden war, fasste den Abend in München treffend zusammen: "Es war eine bittere Niederlage, wir waren die bessere Mannschaft."

Neue Gelegenheit: Freitag in Hof

Nicht viel Zeit bleibt nun zum Nachdenken oder Nachtrauern - die englische Woche macht es möglich. Am Freitag geht es für die Rosenheimer Sechziger wieder weiter: Dann wartet um 18:30 Uhr die Spielvereinigung in Hof.

Quelle: rosenheim24.de

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