Vorschau: TSV 1860 München II - TSV 1860 Rosenheim

Neuer Anlauf bei den Junglöwen

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Volle Motivation bei 1860 München: Linor Shabani und seine Rosenheimer Sechziger.

Rosenheim - 1860 gegen 1860. Der rote TSV aus Rosenheim trifft im Grünwalder Stadion auf die zweite Mannschaft der Münchner Löwen. Dort wartet unter anderem ein alter Bekannter auf die Seidel-Elf.

Die Gastgeber liegen aktuell nach zwei Siegen und sechs Zählern aus den ersten drei Partien (2:1 gegen Ingolstadt, 3:1 in Hof) auf dem vierten Tabellenplatz. Die Mannschaft von Trainer Daniel Bierofka hat somit einen respektablen Start in die neue Saison hinlegen können.

Sieben erzielte Treffer stehen dabei sechs Gegentoren gegenüber, wobei vier davon allein auf das Konto des letzten Kontrahenten der Rosenheimer, der Spielvereinigung Bayreuth, bei der 2:4 Niederlage der Blauen in Oberfranken gingen.

Alter Bekannter bei den Löwen

In den Reihen der Münchener befindet sich mit Michael Kokocinski ein gebürtiger Rosenheimer, der mittlerweile zum Trainerstab der Löwen zählt. Seine Fußballschuhe hat er aber noch lange nicht an den Nagel gehängt, er ist immer noch im Spielerkader vertreten.

Der TSV 1860 München II fordert für sich einen Sieg gegen den Aufsteiger aus Rosenheim ein. Aber ob dies so eine einfache Aufgabe für die Heimelf im altehrwürdigen Stadion an der Grünwalder Straße werden wird, ist bei weitem nicht sicher.

Weiterentwicklung im Vordergrund

Die Rothemden aus der Innstadt konnten sich mittlerweile ganz gut in der Regionalliga etablieren. Zuletzt trennte man sich gegen Bayreuth mit einem leistungsgerechten 1:1 Unentschieden. Bis auf die erste Halbzeit in Ingolstadt waren die Leistungen der restlichen 225 Spielminuten des Aufsteigers doch recht ordentlich.

Gegen den Topfavoriten aus Unterhaching kann man schon mal 1:2 verlieren, das 0:3 in der Audi-Stadt ist unter der Rubrik „lessons learned“ einzustufen und die besagte Punkteteilung gegen Bayreuth war einfach verdient. „Wir wollen uns von Spiel zu Spiel weiterentwickeln und uns an die qualitativ hochwertigere Spielweise der höchsten Amateurliga schnellstmöglich vollständig anpassen“, so der sportliche Leiter Hansjörg Kroneck, der seinen Vertrag mit 1860 Rosenheim soeben um weitere drei Jahre verlängerte!

Punktgewinn nicht unrealistisch

„Es macht einfach riesigen Spaß mit der Truppe und allen Funktionären zusammenzuarbeiten, die alle an einem Strang ziehen und dem Verein ohne die eigene Person in den Vordergrund zu stellen dienen“, so gebürtige Ameranger zur eigenen Vertragsverlängerung weiter.

Mit der positiven Erfahrung und dem geholten Punkt aus der letzten Partie haben die Seidel-Schützlinge Blut geleckt und wollen auch aus der Landeshauptstadt was Zählbares mitnehmen. Bei der bisher rasanten Weiterentwicklung der Kicker vom Inn ist dieses Vorhaben durchaus realistisch einzuschätzen, auch wenn man auf dem Papier sicherlich nicht unbedingt die Favoritenrolle einnimmt.

Wallner-Einsatz noch fraglich

Bei der Begegnung gegen 1860 München II wird sich der Kader der Liga-Neulinge vermutlich nicht großartig verändern. Die Verletzten Zottl (Kreuzband), Caner, Maurer und Mück (alle drei im Aufbautraining) fehlen weiterhin. Ob sich für Markus Wallner eine Einsatzchance nach der Schienbeinverletzung bietet, entscheidet sich erst kurzfristig.

Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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