Vorschau: TSV 1860 Rosenheim - FV Illertissen

Rosenheims bedeutungsvolles Duell mit Illertissen

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Wissen um was es geht - die Rosenheimer Linor Shabani (vorne) und Matze Heiß (hinten).

Rosenheim - Am 14. Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Samstag um 14:00 Uhr den Tabellennachbarn FV Illertissen zu Gast im heimischen Jahnstadion. Ein Blick auf die Tabelle reicht, um zu erkennen warum dieser und auch der nächsten Begegnung der Sechziger eine ganz besondere Wichtigkeit zukommt - es geht gegen die Teams, die man in der Endabrechnung hinter sich lassen will!

Das Team aus dem Illertal konnte am letzten Spieltag einen überraschenden 2:0 Heimsieg gegen den favorisierten TSV 1860 München II einfahren. Damit gelang Neu-Trainer Ilija Aracic gleich ein richtig positiver Einstand. Verlor man acht Tage zuvor noch sang und klanglos unter der Regie von Ex-Coach Holger Bachthaler 0:4 in Bayreuth, war die Partie gegen das Bierofka-Team aus der Landeshauptstadt eine 180 Grad Wendung in puncto Kampf, Laufbereitschaft und Leidenschaft.

Trainerwechsel scheint für neuen Schwung beim FVI zu sorgen

Bis auf einen Torwartwechsel, Janik Schilder für Kim Anders, nahm der neue Übungsleiter des FVI keine personellen Änderungen vor, nur taktisch wurde die Mannschaft anders ausgerichtet. Auch wenn der Dreier „nur“ durch zwei Standardsituationen zustande kam (Elfmeter und Freistoß), herrschte in der Truppe aus Illertissen nach dem Trainerwechsel eine ganz andere Moral. Und genau dies macht die Gäste um Kapitän Lukas Kling für die Heimelf aus Rosenheim besonders gefährlich.

Service:

Die Sechziger konnten am 13. Spieltag ebenfalls ein beachtliches Resultat erzielen. Mit dem 2:2 Unentschieden holten die Seidel-Schützlinge einen Zähler bei der hocheinzuschätzenden U23 vom 1. FC Nürnberg. Für den Liga-Neuling von der Jahnstraße wird jedoch auch das Aufeinandertreffen mit Illertissen nein nicht minder herausforderndes Unterfangen - gegen einen hochmotivierten und sich im Aufwind befindlichen Gegner. Diese Einschätzung teilt auch Rosenheims Trainer Klaus Seidel: „Mit dem Trainerwechsel haben die Gäste neuen Schwung sowie eine gesteigerte Moral bekommen. Wir erwarten einen kampf- und laufstarken Gegner, der uns das Leben möglichst schwer machen möchte“.

Einhundert Prozent nötig - denn manche Punkte zählen mehr als andere

Dass aber mittlerweile auch die Rosenheimer eine ernstzunehmende „Nummer“ in der Regionalliga darstellen, unterstreichen die zuletzt drei Heimsiege in Folge. Man darf aber auf Seiten der Gastgeber deswegen keinesfalls überheblich auftreten, sondern muss unbedingt die gewohnten Tugenden an den Tag legen. Klar, kein Gegner tritt freudestrahlend im Jahnstadion an - denn ein einfaches Spiel erwartet dort keinen. Eins ist aber genauso klar: Gehen die Sechziger nicht an ihre Leistungsgrenze und rufen nicht einhundert Prozent ab, dann kann der Schuss auch gegen jeden einzelnen Gegner dieser Liga nach hinten los gehen!

Und genau das sollten die Rosenheimer vermeiden. Vor allem dann, wenn es nicht gegen die High Society der Regionalliga geht - sondern gegen die Teams, mit denen man bis zum Ende um den Klassenerhalt konkurrieren wird. Schaut man auf die Tabelle, sieht man dort zwar sensationell gut dastehenden Rosenheimer - aber eben auch ein Tableau in dem punktemäßig alles irrsinnig eng beisammen ist. Schaut man sich dann an, wer wohl die direkten Kontrahenten sein werden, dann weiß man auch gegen wen Punkte - und hier vor allem Dreier - auf dem Weg zur Erfüllung der "Mission Klassenerhalt" ganz besonders wichtig sein werden.

An den kommenden beiden Wochenenden treffen die Sechziger auf Illertissen und Seligenporten. Mehr muss man nicht sagen. Gegen diese Gegner zählen die Punkte quasi doppelt. Vor der Auswärtspartie beim SV Schalding-Heining vor drei Wochen war die Ausgangslage ähnlich. Toller Heimsieg gegen Augsburg zuvor - doch vor den Toren von Passau gingen die Sechziger bei strömendem Regen auf miserablem Platz 0:3 baden. Statt möglicher acht, waren es nur noch zwei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegskandidaten (mittlerweile wieder sechs). Das sollte Warnung genug sein! Doch die Rosenheimer werden wissen, welches die ganz besonders wichtigen Spiele sind.

Seidel hat die Qual der Wahl

Gegen Illertissen kann bis auf den Langzeitverletzten Johannes Zottl (Kreuzband) der komplette Kader mitwirken, Trainer Klaus Seidel hat also die Qual der Wahl. Die tabellarische Konstellation lässt mit Sicherheit eine äußerst spannende und intensive Begegnung zwischen den auf Augenhöhe liegenden Parteien erwarten. Die Anhänger von 1860 Rosenheim dürfen sich auf alle Fälle wieder auf das in den letzten Wochen äußerst treffsichere Angreifer-Duo Danijel Majdancevic und Sascha Marinkovic freuen.

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cs / Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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