Vorschau: TSV Buchbach - FC Memmingen

Heimspielauftakt gegen starke Allgäuer

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Die Buchbacher Patrick Walleth, Christian Brucia, Patrick Drofa und Simon Motz (v.l.n.r.) wollen am Freitag im ersten Heimspiel die ersten Saisonpunkte einfahren.

Buchbach - Heimspielauftakt für den TSV Buchbach in der Regionalliga Bayern: Die Rot-Weißen erwarten am Freitag um 19:00 Uhr den FC Memmingen, der nach dem ersten Spieltag die Tabelle anführt. „Nach dem Fehlstart brauchen wir ein Erfolgserlebnis.“, sagt Trainer Anton Bobenstetter.

Das Buchbacher Trainerteam hat die 2:3 Niederlage in Garching analysiert und hat die Spieler auf die Fehler in den Schlüsselsituationen aufmerksam gemacht. Große Änderungen in der Startformation wird es voraussichtlich nicht geben. Möglicherweise kommt Thomas Leberfinger ins Team, der mit Reha-Trainer Sepp Harlander intensiv gearbeitet hat und seine Muskelverletzung schneller als erwartet überwinden konnte.

Leberfinger eventuell wieder dabei - überzeugende Leistung soll her

„Nach einem schlechteren Spiel muss jetzt wieder eine überzeugende Leistung folgen. Wir wollen der Mannschaft die Gelegenheit geben, das wieder gut zu machen. Dass die Mannschaft das kann, haben wir ja in der Frühjahrsrunde gesehen. Es gibt zwar die eine oder andere kleinere Blessur, aber Ausfälle sind nicht zu befürchten.“, führt Bobenstetter aus, der weiterhin auf den Faktor „eingespielte Mannschaft“ setzt.

Anders die Gäste, die sich in der Sommerpause neu aufgestellt haben und in dieser Woche mit Kilian Kustermann (19) von der SpVgg Greuther Fürth bereits den zehnten Neuzugang begrüßen durften.

Memmingen strotzt vor Selbstvertrauen

Die Memminger sind mit einem klaren 3:0-Erfolg gegen den SV Wacker Burghausen in die neue Spielzeit gestartet und sind damit zum ersten Spitzenreiter aufgestiegen. Schon in der Vorbereitung lief es für die Mannschaft des neuen Trainers Stefan Anderl (50) wie am Schnürchen. Zehn Vorbereitungsspiele, zehn Siege - mit dieser Bilanz haben sich die Memminger viel Selbstvertrauen geholt.

Service:

Dies konnten sie mit einem 3:0 gegen einen der großen Liga-Favoriten eindrucksvoll bestätigen. „Ich freue mich auf eine Wiedersehen mit meinem langjährigen Freund und Weggefährten Stefan!“, so Bobenstetter, der sowohl mit Buchbach, als auch mit Ampfing und Markt Schwaben immer wieder Duelle gegen Aindling und den FC Gundelfingen mit Trainer Anderl ausgetragen hat.

Buchbach will kämpfen wie im Pokalspiel

Dass die Wiedersehensfreude am Ende auf Seiten des Buchbacher Trainers überwiegen soll, macht der Coach unmissverständlich klar: „Wenn wir so fighten wie im April, als wir 75 Minuten in Unterzahl gespielt haben und Memmingen trotzdem hinten rein gedrängt haben, dann haben wir gute Chancen!“

Am Ende gab es zwar ausgerechnet im wichtigen Pokalspiel gegen die Allgäuer eine 2:3-Niederlage, aber moralisch hatten sich die Rot-Weißen nichts vorzuwerfen.

Hoffen auf den nötigen Rückenwind durchs Publikum 

Spieler wie Trainer und Funktionäre hoffen zum Heimspielauftakt auf eine große Kulisse. „Wir brauchen die Unterstützung der Fans. Das ist so wichtig. Vor allem in der Startphase der Saison, dann kriegen wir den Rückenwind, um auch in dieser Spielzeit wieder große Fußballfeste in der SMR-Arena feiern zu können!“, hoffen Bobenstetter und Co. auf viel Remmidemmi im Stadionrund.

Bereits einen Tag später bestreiten die Rot-Weißen um 17:00 Uhr ein Freundschaftsspiel beim A-Klassisten SC Moosen, dem Heimatverein von Maxi Bauer. „Das passt jetzt nicht unbedingt ins Programm, aber wir halten unsere Versprechen und nachdem wir das Spiel schon zwei Mal verlegen mussten, ist jetzt eben dieser Termin rausgekommen“, verspricht Bobenstetter einen Auftritt mit der kompletten Regionalliga-Mannschaft.

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Michael Buchholz

Quelle: rosenheim24.de

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