Vorschau: SpVgg Unterhaching - TSV Buchbach

Buchbacher Saisonfinale in Unterhaching

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Patrick Drofa, hier bei seinem Einsatz im Kreisligaspiel am Samstag in Peterskirchen, hat seine Rotsperre abgesessen und darf heute in Unterhaching wieder vier Klassen höher ran.

Buchbach - Letztes Saisonspiel für den TSV Buchbach: Bereits am Mittwoch gastieren die Rot-Weißen um 19:00 Uhr zum vorgezogenen Abschluss in der Fußball-Regionalliga Bayern bei der SpVgg Unterhaching. Der Drittliga-Absteiger möchte sich optimal auf das Finale im Totopokal am 28. Mai gegen Kickers Würzburg vorbereiten und bat deswegen um Vorverlegung.

Da beide Mannschaften schon seit Wochen weder mit Auf- oder Abstieg etwas zu tun haben, wurde der Verlegung stattgegeben, für die Buchbacher bedeutet das immerhin drei Tage länger Sommerpause, ehe die Trainer Anton Bobenstetter und Walter Werner am 15. Juni zur ersten Trainingseinheit für die dann schon fünfte Regionalliga-Spielzeit der Rot-Weißen bitten.

Buchbach steht nur ein Rumpfkader zur Verfügung

Die Partie im Alpenbauer Sportpark muss der Tabellenachte mit einem Rumpfkader bestreiten, da neben Markus Grübl und Christian Brucia auch Stefan Denk, Thomas Leberfinger und Maxi Hellinger passen müssen. Denk hat erneut Probleme mit dem operierten Finger, die Komplikationen sind vermutlich auf die Metallplatte zurückzuführen, die zur Stabilisierung eingesetzt wurde und in drei Wochen bei einem erneuten operativen Eingriff entfernt wird.

Leberfinger hat in der Schlussphase der Partie gegen die kleinen Löwen bei einem Schussversuch die zehnte Gelbe Karte gesehen und ist gesperrt, während sich Hellinger beim Spiel der zweiten Mannschaft in Peterskirchen eine Zerrung eingehandelt hat.

Drofa zurück im Team - Volz als Backup fürs Feld

Immerhin hat Patrick Drofa sein Rotsperre abgesessen und ist wieder mit von der Partie, so dass das Buchbacher Trainerteam zwölf Feldspieler zur Verfügung hat. „Wir greifen deswegen auf ein erprobtes Mittel zurück“, verrät Werner. Das Tor wird nämlich Maxi Weber hüten, so dass Sandro Volz sowohl als Backup fürs Tor, als auch als möglicher Feldspieler aufgeboten werden kann.

„Wir haben in diesem Jahr erst eine Niederlage in Ingolstadt hinnehmen müssen und das soll auch so bleiben“, gibt Werner als Marschroute vor, der natürlich auch noch die 0:4-Klatsche vom Hinspiel Ende Oktober im Hinterkopf hat: „Das war eine Lehrstunde für uns. Aber offensichtlich haben wir die richtigen Lehren gezogen, sonst würden wir auf einem ganz anderen Platz stehen.“

TSV will trotz Hachinger Qualität punkten

Trotzdem verweist Werner auf die hohe Qualität im Kader von Claus Schromm, der mit Sascha Bigalke und Maximilian Nicu zwei ehemalige Bundesligaspieler im Kader hat. „Wir freuen uns schon, wenn wir Spieler bekommen, die mal in der 3. Liga gespielt haben. Das ist halt der Unterschied“, so Werner.

Nicu, der für Hertha und Freiburg im Oberhaus und für Burghausen und 1860 München in der 2. Bundesliga gespielt hat, stammt ja ursprünglich aus dem Nachwuchs der Hachinger und hat am letzten Wochenende beim 2:2 in Aschaffenburg beide Treffer erzielt.

Nationalspieler in Liga Vier

Dass Winterzugang Vitalij Lux, der schon Torschützenkönig der Liga war, erst drei Treffer für Unterhaching erzielt hat, führt Werner auf die Abstellungen für die Nationalmannschaft von Kirgisistan zurück: „Früher gab es solche Probleme nur in der Bundesliga, aber jetzt tummeln sich halt auch schon in Liga Vier Nationalspieler.“

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MB

Quelle: rosenheim24.de

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