Vorschau: 1. FC Schweinfurt - TSV Buchbach

TSV Buchbach muss zum „Unterhaching-Jäger“

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In Schweinfurt wieder mit von der Partie: Florian Pflügler.

Buchbach - Nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern und vier Spielen innerhalb von zehn Tagen konnten die Spieler des TSV Buchbach zumindest ein wenig regenerieren, ehe am siebten Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern die schwere Auswärtshürde beim 1. FC Schweinfurt ansteht.

Die Bilanz der Buchbacher vor dem Duell am Samstag um 14 Uhr ist mit sieben Siegen und vier Unentschieden bei nur eine Niederlage zwar durchaus positiv, doch Trainer Anton Bobenstetter hat die Schnüdel beim 3:1 in Burghausen unter die Lupe genommen und weiß, was auf sein Team zukommt: „Im April haben wir in Schweinfurt ein glückliches 0:0 erreicht. Jetzt spielt Schweinfurt aber in einer ganz anderen Liga. Für mich sind die Schweinfurter Unterhaching-Jäger Nummer eins.“

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Die Schweinfurter haben sich ja im Sommer extrem gut verstärkt und scheinen sich jetzt auch nach einem etwas durchwachsenem Start allmählich zu finden. „Adam Jabiri und Marco Haller haben maßgeblich zum Zweitliga-Aufstieg der Würzburger Kickers beigetragen und Marius Willsch wollte eh die ganze Regionalliga. Die Schweinfurter haben ihn bekommen. Da kann man nur gratulieren, wenn ein Traditionsverein sich so verstärken kann. Das wertet ja die ganze Liga auf, die ohnehin schon sehr stark ist“, sagt Bobenstetter. Neben dem zuletzt verletzten Haller, Jabiri und dem Burghauser Doppeltorschützen Willsch sind ja auch noch Nic Görtler (Bamberg), Herbert Paul (FC Bayern II) Johannes Golla (Fürth II), Julian Löschner (Erfurt) und Nikola Jelisic (Cloppenburg) im Sommer nach Schweinfurt gekommen.

Bobenstetter: „Die Schweinfurter hatten schon vorher eine gute Mannschaft. Jetzt haben sie die Guten behalten und noch Bessere dazubekommen. Für uns ist das natürlich etwas unangenehm, auf so viel Qualität zu treffen, aber jedes Spiel muss erst gespielt werden.“ Ziel der Buchbacher ist zumindest ein Punktgewinn, denn zwei Niederlagen in Folge kann man sich in der Regionalliga kaum leisten. „Wir müssen eigentlich in jedem zweiten Spiel punkten, sonst kann man die Klasse fast nicht halten“, sagt auch Bobenstetter, der diesmal wieder auf Florian Pflügler zurückgreifen kann, der seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat. Patrick Drofa wird nach seiner Zerrung am Freitag einen Härtetest absolvieren, wenn er keine Probleme hat, dann ist auch er dabei.

„Gegen Bayern hatten wir noch drei Mann auf der Bank, wenn die beiden wieder dazukommen und sich keiner mehr verletzt, dann passt das wieder“, erklärt Bobenstetter. Immerhin hat sich gegen Bayern ja kein Spieler abmelden müssen, nachdem der Kader in den drei Spielen zuvor jeweils um einen Spieler kleiner geworden ist. Drofa in Augsburg, Maxi Bauer in Dorfen und Stefan Denk gegen Schalding - so die bittere Bilanz. Wie schwer die Knieverletzung von Denk ist, kann man aktuell nicht sagen, aber vermutlich liegt kein Bänderriss vor, bei Bauer ist Geduld gefragt. „Ich bin schon froh, dass ich nicht operiert werden muss. Das ist bei der Verletzung auch nicht möglich. Die Ärzte haben gesagt, dass der Muskel wie Hackfleisch aussieht und dass man da nur abwarten kann, bis das wieder zusammenwächst“, so der Angreifer.

MB

Quelle: rosenheim24.de

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