Starbulls Rosenheim vs. Lausitzer Füchse

Letztes Spiel 2013 - Tabellenführung verloren

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Rosenheim - Trotz anfänglicher Führung verloren die Starbulls gegen die Füchse 1:5. Sie starten deshalb doch nur als Tabellenzweiter ins Jahr 2014.

Das Spiel gegen die Füchse in Auszügen aus dem Live-Ticker

1. Drittel: Über 2400 Zuschauer sind heute im Stadion beim Spiel SBR vs. Füchse. Die Starting Six der Gäste: Pozivil, Pyka, Pierro-Zebotel, King, Kjärgaard, Strahlmeier Die Starting Six der Rosenheimer: Weihager, Auger, Hauner, Mc Neely, Weller, Häkkinen. Rosenheim macht gleich anfangs richtig Druck und die ersten Minuten spielen sich vor dem Tor der Füchse ab. Auf Zuspiel von Hauner und Weller schießt McNeely den ersten Treffer für die Hausherren – TOR in der 13. Minute. Das erste Drittel geht mit einer knappen 1:0 Führung für die Hausherren zu Ende. Wenn die Starbulls nicht wieder nachlassen, dürfte heute ein Sieg möglich sein.

2. Drittel: Die Füchse sind weitaus bissiger aus der Kabine gekommen, als im 1. Drittel. Weisswasser ist in diesem Drittel deutlich frischer und angriffslustiger und bringt in diesem Spielabschnitt ein wenig mehr Arbeit für unseren Pasi. Zur Halbzeit steht es immer noch 1:0 in Rosenheim. Doch nur eine Minute später schießen die Füchse den Ausgleich. Rosenheim ist nach wie vor auf den nächsten Treffer aus und bringt auch Strahlmeier wieder in Bedrängnis. Allerdings hat auch Weisswasser an Tempo zugelegt und es ist noch nichts in trockenen Tüchern. Und da ist es auch schon passiert: Durch ein Tor von Heyer geht Lausitz mit einem 1:2 in Führung. Rosenheim öfter in Puckbesitz, ist aber nicht torgefährlich genug. So schnell kann es gehen. Da führt man nach 20 Minuten mit einem 1:0 und nach 40 Minuten liegt man mit 1:2 zurück. Das letzte Drittel muss nun nochmal eine Wende bringen.

3. Drittel: Auch die ersten Minuten des letzten Drittels sind schwer für die Herzen der Starbulls-Fans, denn diese Minuten liegen eindeutig in den Pfoten der Füchse. Und schon ist es wieder passiert: Das dritte Tor erzielt Weisswasser in Minute 43. Nur Sekunden später der nächste Treffer für die Lausitzer: Fischer erzielt das 4. Tor auf Zuspiel von Götz. Damit ist das Spiel für den SBR gelaufen; nur 14 Minuten bleiben, um ein Wunder zu schaffen. Und spätestens mit dem 1:5 in der 49. Minute fehlen den meisten Starbulls-Fans alle Worte. Dagegen feiert die blau-gelbe Kurve zurecht ihre Mannschaft. Das hätte heute wirklich ein krönender Abschluss einer bisher relativ guten halben Saison sein können, war unseren Starbulls aber leider nicht vergönnt.

Im Live-Ticker können Sie das gesamte Spiel nachlesen.

Der Vorbericht Starbulls vs. Lausitzer Füchse

Im Zweitagesrhythmus geht es momentan für die Starbulls weiter. Nur 48 Stunden nach der bitteren 4:5 Niederlage nach Verlängerung in Garmisch, als Rosenheims Eishockeyspieler das Kunststück gelang einen 1:4 Vorsprung noch herzugeben, kommt Montag um 19.30 Uhr ausgerechnet der Angstgegner Weißwasser zum Jahresabschluss ins Kathreinstadion, die ihrerseits ihre Samstagsaufgabe zuhause gegen Ravensburg erfolgreich gestalten konnten. 

Nach 4:1-Führung einen Derby-Sieg verschenkt

Was für ein kurioses Spiel beim SC Riessersee! Vor der Rekordkulisse von über 5100 Zuschauern mussten sich die Starbulls nach einer 1:4 Führung noch mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben. Ein Spiel, das den anwesenden Zuschauern sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Grade einmal 47 Sekunden waren gespielt, da stand es bereits 1:1. Im Anschluss daran stellten Gottwald und Co. dann den Spielverlauf komplett auf den Kopf und gingen, trotz eindeutiger Garmischer Überlegenheit, mit 1:4 in Führung. 

Just, als man die Kontrolle über das Match gewonnen hatte, brachte man die Werdenfelser wieder durch ein Geschenk auf 2:4 heran. Durch diesen Treffer wieder Lunte gerochen, krempelte jetzt der SCR die Ärmel hoch und begann einen Sturmlauf auf das Tor von Pasi Häkkinen, welcher schließlich mit dem verdienten Sieg belohnt wurde. 

Keine Zeit zur Fehleranalyse

Keine leichte Aufgabe also für SBR-Trainer Franz Steer, denn lange Zeit die gemachten Fehler zu analysieren bleibt da nicht. Wobei es durchaus auch ein Vorteil sein kann nur zwei Tage später gleich wieder ran zu müssen, wenn der Gegner da nicht ausgerechnet Lausitzer Füchse heißen würde. Siebenmal sind die Ostdeutschen seit dem Aufstieg der Starbulls in die zweite Liga bisher in Rosenheim angetreten, sechsmal gingen sie als Sieger vom Eis. Damit haben die Füchse so oft in Rosenheim gewonnen wie kein anderes Team der DEL2. Freilich will Franz Steer aber nicht von einem Angstgegner sprechen, sondern spricht von Lösungen, dies es gegen diesen Gegner zu finden gilt. Füchse-Coach Dirk Rohrbach weiß ganz genau, wie er in Rosenheim zu spielen hat und an Selbstvertrauen dürfte es den Lausitzern nicht mangeln. Am Samstag wurde das Spitzenteam aus Ravensburg mit 4:3 nach Penaltyschiessen gezwungen, dem vierten Sieg in Folge und damit der so heiß ersehnte Play-off Platz zementiert. 

Mit frischem Mut gegen die Füchse

Rosenheim sollte sich durch die bittere Niederlage in Garmisch nicht kirre machen lassen, auch wenn man als Verlierer nach einer drei- Tore Führung immer blöd aussieht. Zeit zum lamentieren bleibt jetzt einfach nicht und ist auch gar nicht die Art der Grün-Weißen. Nach wie vor stehen die Innstädter auf der Pole-Position in der DEL2. Sicher kein Anlass sich auf den Lorbeeren auszuruhen, jedoch Grund genug auch gegen den vermeintlichen Angstgegner mit breiter Brust aufzulaufen.

Olaf Lüeße/Starbulls Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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