Rechenspiele vor den letzten drei Partien

So schaffen es die Starbulls direkt in die Playoffs

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Rosenheim - Drei "Endspiele" haben die Starbulls noch vor der Brust, dann wissen sie, ob sie direkt in die Playoffs geschafft haben oder wieder wie letzte Saison den "Umweg" über die ungeliebten Pre-Playoffs machen müssen.

Unbeliebt sind die Pre-Playoffs vor allem wegen ihrem Modus. In einer "Best of Three-Serie" reichen zwei Siege zum Weiterkommen. "Da kann alles passieren. Da kann sich auch eine Mannschaft mit einem kleinen Kader durchsetzen", so Starbulls-Coach Franz Steer, der aber überzeugt ist: "Wenn wir die drei letzten Saisonspiele gewinnen, dann bin ich überzeugt, dass wir im Endklassement auf dem sechsten Platz stehen werden!" Für seine Spieler hätte der Coach dann ein seltenes Zuckerl: "Die Mannschaft will das schaffen. Die Spieler wissen, dass sie dann einige Tage frei hätten!"

Den Anfang dazu machen die Grün-Weißen am Freitagabend beim ESV Kaufbeuren (19.30 Uhr). Für die Allgäuer geht es noch darum, Platz 12 zu verteidigen, um sich damit das Heimrecht für die erste Playdown-Runde zu sichern. Einfach wird die Aufgabe also gewiss nicht – genauso wenig, wie die zwei anderen Spiele am Sonntag daheim gegen die Kassel Huskies (Achtung: einheitlicher Spielbeginn um 18.30 Uhr) und dann am Dienstag, 1. März, bei den Fischtown Pinguins (19.30 Uhr). Immerhin sieht es für das Gastspiel im hohen Norden so aus, als ob es für Bremerhaven in diesem Spiel um keine Platzierung mehr gehen wird! Ein Vorteil für die Starbulls vielleicht?

  • Restprogramm Starbulls: Kaufbeuren (A), Kassel (H), Bremerhaven (A)
  • Restprogramm Frankfurt: Weißwasser (A), Bad Nauheim (H), Heilbronn (H)
  • Restprogramm Bad Nauheim: Bremerhaven (H), Frankfurt (A), Weißwasser (A)

Drei Punkte auf Bad Nauheim aufholen

Aktuell haben die Rosenheimer als Tabellensiebter 79 Zähler und eine Tordifferenz von minus 3. Rein aus eigener Kraft können sie nicht mehr auf die Plätze fünf oder sechs springen. Dazu sind sie auf Patzer der Konkurrenz aus Frankfurt (5./83 Punkte/Tordifferenz +28) und/oder Bad Nauheim (6./82 Punkte/Tordifferenz -1). Die Löwen gastieren am Freitag bei den Lausitzer Füchsen, empfangen am Sonntag zum Derby Bad Nauheim und schließlich noch Schlusslicht Heilbronn. Im Normalfall sollte dieses Programm für die Frankfurter „machbar genug“ sein, um den direkten Playoff-Platz zu verteidigen.

Aber Bad Nauheim könnten die Starbulls mit etwas Dusel noch abfangen. Die Roten Teufel spielen am Freitag gegen den Zweiten Bremerhaven und haben dann noch zwei Auswärtsspiele in Frankfurt und Weißwasser vor der Brust. Drei Zähler müssten die Grün-Weißen dazu aufholen. Und die Tordifferenz, die diesmal im Gegensatz zu den vergangenen Jahren laut DEL2-Durchführungsbestimmungen für die Platzierung nach der Hauptrunde bei Punktgleichheit ausschlaggebend ist, der Cracks aus der Wetterau ist momentan mit minus 1 nur minimal besser als die der Starbulls (minus 3).

Es ist also Daumen drücken angesagt, dass die Starbulls noch das schaffen, was vor einigen Wochen kaum jemand für möglich gehalten hätte – die direkte Playoff-Qualifikation!

mw

Quelle: rosenheim24.de

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