Nationalmannschafts-Karriere ist zu Ende

Zum Abschied haut Ibrahimovic noch mal einen raus

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Zlatan Ibrahimovic.

Paris - Kein Sieg, kein Tor, Vorrunden-Aus bei der EM - doch "König" Zlatan Ibrahimovic dankte dennoch mit dem Selbstbewusstsein eines Champions ab.

"Das ist eine schöne Geschichte, wenn man sieht, wo ich hergekommen bin. Menschen nennen es Getto, aber ich habe das Land zu meinem Land gemacht", sagte der Superstar nach seinem letzten Spiel für das schwedische Nationalteam beim 0:1 (0:0) gegen Belgien in Nizza.

Über das am Ende deutlich verpasste Achtelfinale sei er zwar "enttäuscht", sagte der 34-Jährige, "aber ich bin auch stolz. Ich habe die Möglichkeit genossen, bei der EM spielen und Schweden repräsentieren zu dürfen. Ich habe viele fantastische Erinnerungen an meine Zeit im Nationalteam."

Nicht nur für Trainer Erik Hamren verließ an diesem Mittwochabend im Stade de Nice ein ganz Großer für immer die Länderspiel-Bühne. "Wenn sie mich fragen, ob man einen neuen Zlatan findet? Nein. Er ist einzigartig", sagte Hamren.

Ibrahimovic hatte am Mittwoch in Nizza nach 116 Länderspielen und 62 Toren das letzte Mal das Trikot seines Landes getragen. Schweden hatte sich mit nur einem Punkt und ohne eigenes Tor als Letzter der Gruppe E nicht für das Achtelfinale qualifiziert.

"Ich hätte mir gewünscht, dass er ein besseres Ende bekommt", sagte Hamren: "Hoffentlich finden wir andere Spieler, die sehr gut sind. Aber in so einem kleinen Land wie Schweden ist das schwierig."

Sie bringen die Würze: Reizfiguren des Fußballs

sid

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