FC Bayern vor emotionalem Wochenende

"Wahnsinn": Guardiola stolz auf drei Bayern-Jahre

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Pep Guardiola freut sich auf sein letztes Bundesligaspiel als Bayern-Trainer. Foto: Andreas Gebert

München - Pep Guardiola hat einen Tag vor seiner letzten Partie als Bayern-Trainer in München stolz auf drei Spielzeiten beim deutschen Fußball-Rekordmeister zurückgeblickt.

"Eine tolle Zeit für mich. Ein großer Moment, nie in meinem Leben werde ich das vergessen", sagte Guardiola, der nach der Saison zu Manchester City wechselt, auf seiner letzten Pressekonferenz als Bayern-Trainer. "Am Samstag wollen wir ein gutes Spiel zeigen, damit die Leute zufrieden sind und ein bisschen feiern können. Wir wollen uns danach auf unser Finale fokussieren." Am 21. Mai endet die Amtszeit von Guardiola mit dem Pokalendspiel gegen Borussia Dortmund.

Drei Meisterschaften, bislang ein Pokalsieg, Titel bei Club-WM und im europäischen Supercup stehen in Guardiolas Erfolgsbilanz mit den Münchnern, mit denen er den historischen vierten Meistertitel nacheinander gebührend feiern möchte. "Wenn du deutscher Meister bist, musst du natürlich eine große Party machen", sagte der Katalane mit Blick auf Weißbierduschen und Rathausbalkon. "Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn waren die drei Bundesligajahre." In der Champions League scheiterte Guardiola dreimal im Halbfinale.

Die Herzen der deutschen Fußball-Fans nicht erobert

Den Weg in die Herzen der deutschen Fußball-Fans habe er aber nicht gefunden, gab der Katalane zu, der München nach dem verpassten Coup in der Champions League als Unvollendeter verlässt. Die Sprache, die Kultur, die Spielweise - all das sei eben ganz anders gewesen als zu Hause in Spanien. "Ich habe von Anfang an gekämpft", sagte Guardiola. Und jetzt, da es am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Bundesliga gegen Absteiger Hannover 96 und eine Woche später mit dem Finale von Berlin gegen Borussia Dortmund zu Ende gehe, jetzt sei er "okay", denn: "Ich habe mein Bestes getan." Wie gut das war, sollten andere beurteilen.

Ob es nun klappt mit dem zweiten Pokaltriumph am 21. Mai gegen den BVB oder nicht, "das wird mein Leben nicht ändern", betonte Guardiola. Eine Niederlage gegen "den besten BVB der Geschichte, einen Wahnsinnskonkurrenten", sei jederzeit drin - umso stolzer blicke er auf seine dritte deutsche Meisterschaft, die vierte für die Bayern in Serie, die am Samstag gebührend gefeiert wird.

Bei Guardiolas Abschiedsspiel am Samstag in der Münchner Arena werden neben Holger Badstuber und Arjen Robben auch Javi Martínez und Xabi Alonso fehlen. Martínez habe ein "bisschen Sprunggelenksprobleme", könne aber wohl im Pokalfinale wieder dabei sein. Der Einsatz von Alonso dort sei fraglich, sagte Guardiola, der eine Rückkehr als Trainer nach München ausschloss. "Ich denke nicht, ich denke nicht."

dpa/SID

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