Nach Lahm-Schock: Wie reagiert der FCB?

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München - Der Schock sitzt beim FC Bayern auch noch am Tag nach der schlimmen Diagnose tief. Kapitän Philipp Lahm wird lange ausfallen. Wie reagiert man beim Rekordmeister nun?

Es war am Dienstag kurz nach zwölf Uhr mittags, als Philipp Lahm kurz vor Ende der Trainingseinheit an der Säbener Straße ohne Fremdeinwirkung zu Boden ging, sich die Hände vor das Gesicht schlug und vor Schmerzen schrie. „Scheiße, scheiße, scheiße“, schallte es über den regennassen Trainingsplatz. 

Physiotherapeut Stephan Weickert und Franck Ribéry trugen Lahm zu einem Golfcart, mit dem der Kapitän vom Platz gefahren wurde. Anschließend ging es sofort in die Praxis von Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt in der Innenstadt.

Von dort kam gegen 14.30 Uhr die schlimme Diagnose: Bruch des rechten oberen Sprunggelenks, zeitnahe Operation, mindestens drei Monate Pause. Das hat der FC Bayern inzwischen offiziell bestätigt. In der Bild-Zeitung ist sogar von einem fünfmonatigen Ausfall die Rede. Vorerst bekam der Weltmeister einen Gips und Krücken verpasst, erst wenn die Schwellung abgeklungen ist, kann der Eingriff vorgenommen werden. „Es ist so schlimm, wie es aussieht“, sagte Lahm nach seinem Besuch beim Doc.

Seine Kollegen reagierten geschockt und zeigten viel Mitgefühl. „Es hat mir weh getan, ihn da auf dem Platz liegen zu sehen. Ich bin so traurig für ihn“, sagte Ribéry der Bild-Zeitung. Mario Götze wünschte via Twitter „Gute Besserung“. Sportvorstand Matthias Sammer richtete den Blick derweil gleich wieder nach vorne: „Wir dürfen uns nicht mit Sentimentalitäten aufhalten und im Schockzustand verharren.“ Lahm ist nach Bastian Schweinsteiger, Thiago Alcantara, David Alaba, Claudio Pizarro, Javi Martinez, Holger Badstuber und den beiden Torhütern „Pepe“ Reina und Tom Starke der achte Langzeitausfall bei den Bayern.

SID/tz online/redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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