Frankreich-Trainer lässt Zukunft offen

Deschamps: Deutschland-Spiel schuld an Final-Pleite

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Didier Deschamps verlässt mit einem Gruß an die Fans das Stade de France.

Saint-Denis - Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat die Niederlage im EM-Finale gegen Portugal (0:1 n.V.) auch mit dem schweren Spiel gegen Deutschland im Halbfinale erklärt.

"Es war sehr hart, so weit zu kommen. Wir haben sehr viel Energie in das Deutschland-Spiel gesteckt, wir hatten einen Tag weniger Pause als die Portugiesen", sagte Deschamps während der Pressekonferenz am späten Sonntagabend im Stade de France von St. Denis. Die Equipe tricolore hatte die deutsche Mannschaft in einem intensiven Spiel am Donnerstag 2:0 besiegt.

Die Niederlage im Endspiel der Heim-EM war für den Weltmeister von 1998 und Europameister von 2000 schwer zu verdauen. "Das ist grausam, schrecklich, so zu verlieren. Aber wir gratulieren Portugal zum Titel", sagte er. "Wir waren nicht gefährlich, nicht cool genug. Meine Spieler haben alles gegeben. Aber in den entscheidenden Momenten hat uns etwas gefehlt."

Didier Deschamps wollte sich mit seinem bis 2018 gültigen Vertrag nach dem verlorenen Finale nicht beschäftigen. „Ich denke jetzt nicht an mich selbst“, betonte der 47-Jährige auf der Pressekonferenz nach der Niederlage. „Ich brauche jetzt erstmal Zeit. Ich werde die Dinge mit meinen Betreuern analysieren und sehen, was uns in zwei Jahren erwartet.“

Frankreichs Fußball-Verbandspräsident Noël Le Graet hatte allerdings schon vor dem Endspiel in mehreren Interviews bekräftigt, dass Deschamps der richtige Trainer für die Équipe Tricolore sei und er fest davon ausgehe, dass der ehemalige Welt- und Europameister auch weiter im Amt bleibt.

dpa/SID

Pressestimmen zum EM-Finale: "Zum Heulen"

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