Littmann hofft darauf

Outing-Welle im Fußball wegen Hitzlsperger?

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Thomas Hitzlsperger.

Hamburg - Corny Littmann (61), Ex-Präsident des FC St. Pauli, rechnet nach dem Outing des Ex-Nationalspielers Thomas Hitzlsperger mit weiteren Bekenntnissen von Fußball-Profis zu ihrer Homosexualität.

„Man kann nur hoffen, dass er nicht der Einzige bleibt und jetzt ein paar weitere ehemalige oder aktive Spieler seinem Beispiel folgen und sagen: Hey, wir sind übrigens auch schwul“, sagte Littmann der Zeitung Die Welt.

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Homosexuelle Ex-Profis würden jetzt ganz genau hinschauen, wie Öffentlichkeit und Medien reagieren. „Thomas Hitzlsperger wird von Talkshow zu Talkshow gereicht werden, möglicherweise schreibt er noch ein Buch. Man kann nur hoffen, dass das andere motiviert“, ergänzte Littmann. Er bekannte sich als Fußball-Funktionär offen zu seiner Homosexualität.

Beleidigungen gegen Hitzlsperger befürchtet Littmann nicht: „Nein, zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Die Reaktionen dort werden durchweg positiv sein. Das habe ich aber schon immer prophezeit.“

Der Theater-Unternehmer fordert weiterhin die verpflichtende Einführung eines Ombudsmanns bei jedem Profiklub, um homosexuelle Spieler zu unterstützen. „Ein solcher Schritt ist überfällig. Daran ändert auch der mutige Schritt von Herrn Hitzlsperger nichts.“

sid

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