Würzburg holt Punkt gegen Kaiserslautern

Löwen holen ersten Dreier - Hannover wieder auf Platz eins

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Hannover 96 besiegte die SpVgg Greuther Fürth mit 3:1. Foto: Peter Steffen
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Hannover 96 besiegte die SpVgg Greuther Fürth mit 3:1. Foto: Peter Steffen
Würzburgs Nejmeddin Daghfous (r) und Kaiserslauterns Phillip Mwene kämpfen um den Ball. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
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Würzburgs Nejmeddin Daghfous (r) und Kaiserslauterns Phillip Mwene kämpfen um den Ball. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Die Mannschaft von 1860 bejubelt ihren Torschützen Stefan Aigner (M). Foto: Peter Kneffel
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Die Mannschaft von 1860 bejubelt ihren Torschützen Stefan Aigner (M). Foto: Peter Kneffel
Braunschweigs Domi Kumbela schießt in der ersten Hälfte die Führung heraus. Foto: Daniel Bockwoldt
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Braunschweigs Domi Kumbela schießt in der ersten Hälfte die Führung heraus. Foto: Daniel Bockwoldt
Die Partie zwischen dem Karlsruher SC und dem VfL Bochum bleibt ohne Sieger. Foto: Ronald Wittek
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Die Partie zwischen dem Karlsruher SC und dem VfL Bochum bleibt ohne Sieger. Foto: Ronald Wittek

Hamburg - Bundesliga-Absteiger Hannover 96 hat Platz eins in der 2. Liga verteidigt. Der Top-Favorit auf den Wiederaufstieg bezwang die SpVgg Greuther Fürth mit 3:1 (1:0) und feierte den zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Vor 38 400 Zuschauern trafen der Norweger Iver Fossum (23. Minute), Sebastian Meier (74.) und Martin Harnik (85.) für die Niedersachsen. Veton Berisha (90.) verkürzte für Fürth. Pech hatte 96-Stürmer Artur Sobiech. Wegen einer Knieverletzung wurde er nach 33 Minuten ausgewechselt.

"Am Ende hat uns unsere Qualität im Torabschluss geholfen", sagte 96-Trainer Stendel. Er verwies auf die zweite Halbzeit gegen die Fürther, in der sein Team nur mit Glück und fränkischer Schludrigkeit in der Offensive kein Gegentor kassierte. Fürth war nach der Pause ein starker Gegner. Zwischen der 49. und 70. Minute boten sich reihenweise beste Möglichkeiten zum Ausgleich Berisha traf aber nur den Pfosten (49.), Robert Zulj (70.) scheiterte an 96-Torwart Philipp Tschauner.

Rückkehrer Aigner führt Löwen zu Sieg über Bielefeld

Die Würzburger Kickers haben eine erfolgreiche Heimpremiere gefeiert. Das Team von Coach Bernd Hollerbach kam gegen den 1. FC Kaiserslautern zu einem 1:1 (1:1)-Unentschieden. Marcel Gaus (20. Minute) hatte die Gäste aus der Pfalz verdient in Führung gebracht. In der 45. Minute glich Richard Weil per Foulelfmeter aus. Dem vorausgegangen war vor 12 087 Zuschauern ein Foul von Christoph Moritz an Patrick Weihrauch. Für beide Teams sind es die ersten Punkte der Saison: Würzburg hatte am ersten Spieltag in Braunschweig verloren, der FCK gegen Hannover.

Stefan Aigner feierte beim TSV 1860 München eine optimale Rückkehr und führte die Münchner zu einem Erfolg im ersten Heimspiel der Saison. Der 28 Jahre alte Kapitän erzielte nach einer energischen Einzelleistung in der 67. Spielminute das umjubelte Tor zum 1:0 (0:0) gegen Arminia Bielefeld. 24 800 Zuschauer in der Münchner Allianz Arena feierten das Team des neuen Trainers Kosta Runjaic, das eine Woche nach dem 0:1-Auftakt in Fürth einen Fehlstart abwenden konnte. Die Bielefelder sind auch nach dem 2. Spieltag sieg- und torlos. Tomasz Holota vergab in der 29. Minute die größte Torchance für die Ostwestfalen.

Hannover wieder auf Platz eins

Hannover verdrängte unterdessen seinen niedersächsischen Rivalen Eintracht Braunschweig damit wieder vom Platz an der Sonne. Braunschweig hat mit dem ersten Sieg am Hamburger Millerntor seit 25 Jahren den FC St. Pauli geschockt. Die Niedersachsen gewannen bei den Hanseaten verdient mit 2:0 (1:0) und übernahmen damit zumindest für einen Tag die Führungsposition.

Vor 29 546 Zuschauern am ausverkauften Millerntor erzielten Domi Kumbela (40. Minute) und Julius Biada (62.) die Tore für die klar bessere Eintracht, die erstmals seit dem 27. September 1991 beim Kiezclub erfolgreich war. Der FC St. Pauli rutschte nach zwei Niederlagen auf den vorletzten Rang ab.

Der Karlsruher SC wartet weiter auf seinen ersten Saisonsieg. Die Nordbadener spielten vor 14 504 Zuschauern im Wildparkstadion 1:1 (0:1) gegen den VfL Bochum und kamen damit zu ihrem zweiten Unentschieden.

Der ehemalige KSC-Profi Stefano Celozzi brachte Bochum mit einem Schuss aus rund 30 Metern in Führung (34. Minute). Dimitris Diamantakos glückte mit einem sehenswerten Hackentreffer der verdiente Ausgleich (65.). Die Gäste waren in der ersten Halbzeit leicht überlegen. Nach dem Wechsel hatte der KSC mehr Spielanteile.

dpa

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